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AVP punktet mit intelligenter Steuerung

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Detailliert spricht das Plattlinger Autohaus AVP mit Homepage und Facebook-Auftritt die Wünsche der Kunden an. Damit erreichte der VW-Konzernmarkenhändler Platz eins des Internet Sales Awards.

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Der niederbayerische Porsche-Händler AVP schafft den Sprung auf das Siegertreppchen beim Internet Sales Award.
Der niederbayerische Porsche-Händler AVP schafft den Sprung auf das Siegertreppchen beim Internet Sales Award.
(Foto: VBM Archiv)

Gezielt das richtige Angebot ins Internet zu steuern – diese Kunst beherrscht das Autohaus AVP und überzeugte damit die Jury des Internet Sales Award. Das niederbayerische Autohaus, das die Marken des VW-Konzerns vertritt, landete damit auf dem ersten Platz. Für Franz Hirtreiter, Gesellschafter der AVP, gilt grundsätzlich, dass man nichts dem Zufall überlassen darf. Geschäftlich schon gar nicht – egal ob es sich um das Offline- oder das Onlinebusiness handelt.

Natürlich ist das Plattlinger Autohaus im Internet mit der eigenen Homepage und mit seinem Facebook-Auftritt präsent. Das ist heutzutage eigentlich eine Selbstverständlichkeit; genauso wie die Präsentation der Gebrauchtwagen in den wichtigen Online-Börsen. Daran kommt kein Händler mehr vorbei.

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Aber die AVP-Mannschaft begnügt sich damit nicht. Hirtreiter und sein Team nutzen eine Vielzahl von Programmen, um den Webauftritt und die Fahrzeugpräsentation im Internet gezielt zu steuern. Beispielsweise analysieren sie mit dem E-Seller-Programm genau das Nachfrageverhalten der Kunden und steuern die entsprechenden Fahrzeuge in die Börsen ein. Hirtreiter erläutert: „Wir können damit genau die Fahrzeuge zu wettbewerbsorientierten Preisen in die Börsen einstellen, deren Ausstattung und Motorisierung den Wünschen der Kunden entsprechen. Das bringt uns deutliche Vorteile im Verkauf.“ Die AVP-Mannschaft beobachtet dazu auch, welche Fahrzeuge die wichtigsten regionalen Wettbewerber im Web anbieten. „Wir wollen immer einen Tick schneller und günstiger sein als unsere Konkurrenten“, betont Hirtreiter.

Grundsätzlich steht der Kunde im Fokus

„Was will der Kunde, und was bietet der Markt?“ Diese Frage stellt sich das Team täglich neu. Die punktgenaue Ausrichtung auf die Wünsche des digitalen Kunden macht sich bezahlt. Die Verkäufe über das Internet steigen stetig.

Dafür muss das Team aber die eigene Prozesskette sehr sauber beachten und diese, wenn nötig, auch immer wieder dem sich ändernden Geschäft anpassen. Beispielsweise nutzen gute Onlinetools nur dann etwas, wenn die dafür notwendigen Daten auch kontinuierlich gepflegt werden. Dabei hilft, dass sich der E-Seller, mit dem die AVP-Mannschaft als Verkaufsprogramm arbeitet, selbstständig meldet, wenn beispielsweise Fahrzeugdaten nicht vollständig erfasst sind oder den betreffenden Fahrzeugen keine Bilder zugeordnet sind. Auch bei E-Mail-Anfragen reagiert das System weitgehend automatisch. Es verschickt nicht nur umgehend Eingangsbestätigungen, sondern fragt auch nach, falls in einer Eingangsmail die Telefonnummer des Interessenten fehlt.

Schnelles Beantworten ist heute nötig

Zudem sorgt das Programm über ein Ampelsystem dafür, dass die Mails schnellstens beantwortet werden und keine verloren geht. Die Verantwortlichen im Autohaus haben damit einen sehr genauen Überblick, wann und wie eine E-Mail-Anfrage bearbeitet worden ist und wie der aktuelle Bearbeitungsstand aussieht. Durchschnittlich 40 Minuten dauert es während der Geschäftszeiten des Betriebs, bis der anfragende Interessent nicht nur die automatische Eingangsbestätigung, sondern auch ein qualifiziertes Angebot erhält. Eine beeindruckenden 15-prozentige Abschlussquote belohnt die systematische E-Mail-Bearbeitung.

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