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Bei Smart gibt es nur noch Lagerwagen

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Wer einen Smart-Neuwagen will, muss aktuell aus dem Händler-Bestand wählen. Denn die Benziner-Varianten werden nicht mehr gebaut. Und die Elektromodelle sind vorerst nicht zu bekommen.

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Neue Smart-Fahrzeuge sind aktuell nicht konfigurierbar.
Neue Smart-Fahrzeuge sind aktuell nicht konfigurierbar.
(Bild: Daimler)

Smart bietet in Deutschland vorerst keine frei konfigurierbaren Neuwagen mehr an. Kunden können mindestens bis Jahresende nur auf Lagerfahrzeuge zurückgreifen. Hintergrund des Bestellstopps sind Produktionsengpässe bei den EQ-Elektrovarianten.

Die Nachfrage übertreffe die Planungen weit, erläutert die Daimler-Tochter. In Deutschland seien die Modelle daher voraussichtlich erst wieder im November bestellbar. Wann sie ausgeliefert werden, sagt der Hersteller nicht. Im laufenden Jahr dürfte das aber kaum noch der Fall sein.

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Ein unglückliches Timing, hat Smart doch gerade erst die Produktion der Modelle mit Verbrennungsmotor eingestellt. In der Folge sind auch diese nicht mehr individuell konfigurierbar. Kunden haben aber die Möglichkeit, aus dem Bestand der Smart-Händler zu wählen. Das gilt laut Daimler auch für vorkonfigurierte EQ-Modelle (Neu- und Vorführwagen).

Smart hatte 2018 angekündigt, ab 2020 zur reinen Elektroautomarke werden zu wollen. Die letzten Autos mit Verbrennungsmotor sind bereits Mitte des Monats im französischen Werk Hambach vom Band gelaufen. Die nächste Generation des elektrisch angetriebenen Kleinstwagens soll ab 2022 in China gebaut werden.

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