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Berolina eröffnet Audi-Terminal

| Autor: Andreas Grimm

Die Berliner Autohausgruppe hat ihren Investitionsmarathon in neue Autohäuser mit einem Audi-Terminal gekrönt. Der Neubau in Spandau soll den Absatz des Premiumfabrikats deutlich ankurbeln.

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Die Berolina-Gruppe hat in Berlin-Spandau einen neuen Audi-Terminal eröffnet.
Die Berolina-Gruppe hat in Berlin-Spandau einen neuen Audi-Terminal eröffnet.
(Bild: Autohaus Berolina)

Die Berolina-Gruppe hat mit der Eröffnung eines Audi-Terminals im Stadtteil Spandau die Runderneuerung ihrer Standorte in der Bundeshauptstadt vorerst abgeschlossen. Der Terminal liegt auf dem gleichen Gelände wie ein erst vor wenigen Wochen eröffneter Seat-Betrieb und komplettiert die Berolina-Automeile in Laufweite des Spandauer Bahnhofs.

Der Audi-Terminal am Brunsbütteler Damm entstand in achtmonatiger Bauzeit auf einem rund 22.000 Quadratmeter großen Grundstück, das neben dem Seat-Autohaus auch die Berolina-Zentrale, eine Volkswagen-Pkw- und Nutzfahrzeugwerkstatt sowie ein modernes Lack- und Karosseriezentrum beherbergt. Der Audi-Showroom mit 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche erlaubt die Präsentation von 16 Neufahrzeugen. Das angrenzende Außengelände hat Platz für rund 90 weitere Modelle, die gemäß dem Konzept „Audi Gebrauchtwagen-Plus“ präsentiert werden. Auf dem gesamten Gelände hält die Autohausgruppe 1.400 Stellplätze vor.

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Mit dem Neubau verlagert die Autohausgruppe ihren bisherigen Audi-Standort um etwa zwei Kilometer innerhalb des Stadtteils. Der Umzug sei nötig geworden, weil der alte Standort „Am Juliusturm“ zu klein geworden war, berichtet Stefanie Wolff, die Marketing-Chefin der Gruppe. Eine Expansion sei in der angemieteten Immobilie nicht mehr möglich gewesen, zudem wollte die Gruppe das Premiumfabrikat gemäß dem Terminalkonzept vertreten. Da die Gruppe zudem R8-Partner ist, konnte in dem Neubau nun eine „Audi Sport Corner“ eingerichtet werden: 25 Quadratmeter exklusive Quadratmeter für den Audi R8.

Bisher vermarktete der Audi-Standort etwa 300 Neuwagen und 600 Gebrauchte im Jahr, künftig soll der Absatz auf 650 Neuwagen und 1.400 Gebrauchte steigen. Einen ersten Verkaufsschub verspricht sich die Gruppe vom anstehenden Eröffnungswochenende: 500 Audi-Fahrzeuge setzt die Gruppe in Szene, die mit „interessanten Rabatten“ beworben werden, so Wolff.

Neben dem Showroom beherbergen die 2.490 Quadratmeter Bruttogrundfläche des Terminals zwölf Werkstatt- und zwei Direktannahmeplätze sowie zwei Auslieferungshallen. Für die zeitgemäße Präsentation der Fahrzeuge wurde eine „Audi Customer Private Lounge“ eingerichtet. Mithilfe berührungsaktiver Bildschirme

und einer Multimedia-Wand können Kunden im Beratungsgespräch ihre Fahrzeuge konfigurieren.

Vorab-Präsentation des Q2

„Die Berolina Automeile mit dem Audi-Terminal ist das größte Bauprojekt unserer Unternehmensgeschichte“, sagte Anto Ljubas, Geschäftsführer Vertrieb. Mit dem Neubau könne man zudem „optimierte Prozesse im Interesse unserer Kunden umzusetzen“, ergänzt André Garrels, Geschäftsführer Finanzen.

Der Hersteller revanchierte sich auf seine Weise für das entgegengebrachte Vertrauen. Für die Eröffnungsparty mit 400 geladenen Gästen stellte Audi ein Exemplar des Q2 zur Verfügung, das im Laufe des Abends enthüllt wurde. Zwar gibt es zu dem Modell erste Fahrberichte, die Kunden werden das Modell regulär aber erst im Oktober zu Gesicht bekommen.

Neben dem Seat-Neubau unweit des Audi-Terminals hat die Gruppe im vergangenen Jahr bereits ein weiteres Seat-Autohaus im Stadtteil Tempelhof errichtet, das mit 700 Quadratmetern zu den größten Häusern des Fabrikats in Deutschland zählt.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«