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Betrügerinnen scheitern am geklauten Ausweis

Autor: Andreas Grimm

Betrüger versuchen auf allen möglichen Wegen an hochwertige Autos zu kommen. Doch schon einfache Schutzmechanismen können helfen, wie der Fall eines aufmerksamen Verkäufers aus Gummersbach zeigt.

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(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Probefahrten sind ein wichtiges Element im Verkaufsprozess, zugleich aber auch ein Einfallstor für Autodiebe. Wie wichtig der richtige Riecher beziehungsweise die genaue Beobachtung von unbekannten Kaufinteressenten ist, zeigt aktuell ein Fall von zwei jungen Frauen in Gummersbach.

In einem dort ansässigen Autohaus hatten sich laut einer Mitteilung der zuständigen Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis die beiden Frauen im Alter von 16 und 23 Jahren eingefunden, um einen hochwertigen Pkw für eine Probefahrt in die Hände zu bekommen. Zur Legitimation hatten sie einen Ausweis vorgelegt, der sich letztlich als gestohlen herausstellte.

Ein Mitarbeiter, der das Anliegen der vermeintlichen Kundinnen bearbeitete, hatte es nicht bei dem Ausweis belassen und der Älteren einen Vertrag über die Modalitäten der Probefahrt vorgelegt. Diesen musste sie unterschreiben. Dabei fielen dem Autohaus-Mitarbeiter allerdings deutliche Unterschiede zur Unterschrift auf dem Ausweis auf.

Wie die Polizei weiter mitteilte, bemerkten die Frauen, dass die falsche Identität aufgeflogen war und verließen das Autohaus daraufhin unter Zurücklassung des Ausweises. Umgehend verständigte Polizeibeamte konnten das Pärchen aber wenig später in einem nahegelegenen Schnellrestaurant aufspüren und in Gewahrsam nehmen. Wie sich herausstellte, war der Ausweis im Fahndungsbestand der Polizei als gestohlen eingetragen.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«