BFC Calw verabschiedet Absolventen

Redakteur: Johannes Büttner

An der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe in Calw erhielten 69 Nachwuchsführungskräfte ihre Zeugnisse und Diplome als Betriebswirte im Kfz-Gewerbe.

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Schulleiter Roland Plattner verabschiedete die Calwer BFC-Absolventen.
Schulleiter Roland Plattner verabschiedete die Calwer BFC-Absolventen.
( Büttner )

69 junge Menschen haben in den vergangenen elf Monaten in Calw die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft in der Kfz-Branche gestellt. Sie bildeten sich an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe (BFC) weiter. Am 23. Juli erhielt der 48. Jahrgang der Kaderschmiede des Kfz-Gewerbes aus den Händen von Schulleiter Roland Plattner und BFC-Vorstandsmitglied Siegfried Russ die Zeugnisse und Diplome als Betriebswirte im Kfz-Gewerbe.

Plattner blickte im Rahmen der Feierstunde auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem die Schüler viel Arbeit und Fleiß investiert hätten. Einige hätten sich neben dem umfangreichen regulären Unterricht noch zusätzlich weiterqualifiziert, beispielsweise zum Versicherungsfachmann. Für den weiteren beruflichen Werdegang in der spannenden, emotionalen, aber auch wirtschaftlich schwierigen Automobilbranche wünschte er seinen Absolventen alles Gute.

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Dem schloss sich Siegfried Russ im Namen des Vorstands der BFC in seinem Grußwort an: „Sie konnten in den vergangenen elf Monaten viele Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen – nutzen Sie sie“, forderte er die frischgebackenen Kfz-Betriebswirte auf. Bei den Dozenten und der Verwaltung der Schule bedankte er sich für deren großes Engagement.

Kfz-Gewerbe braucht gut ausgebildeten Führungsnachwuchs

Der Präsident des Kfz-Landesverbandes Baden-Württemberg, Dr. Harry Brambach, betonte in seinem Vortrag: „Die BFC-Absolventen sind entscheidend für den künftigen Erfolg des Kfz-Gewerbes, denn wir brauchen hervorragend ausgebildeten Führungsnachwuchs.“ Das Branchenumfeld sei aktuell sehr gut, die Zukunft werde aber in einem immer schnelleren Rhythmus Veränderungen mit sich bringen. Das gelte für neue Geschäftsmodelle genauso wie für die Technik.

Tatsache sei aber, dass das Kfz-Gewerbe das entscheidende Bindeglied zwischen Herstellern und Konsumenten von Autos bleibe. Als solches biete es dauerhaft gute Perspektiven für qualifizierte und motivierte Nachwuchskräfte. Der Strukturwandel hin zu großen Unternehmensgruppen mit mehreren Betriebsstätten sorge für zusätzliche Karrierechancen.

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