Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe Bit- und Byte-Werkzeuge

Von Steffen Dominsky

Seit über 30 Jahren behandelt die Fachtagung die Sorgen und Nöte des markenunabhängigen Kfz-Gewerbes. In diesem Jahr zeigte sie brauchbare digitale „Türöffner“ für das Servicegeschäft.

Seit über 30 Jahren bietet die Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe wertvolle Informationen und praktische Hilfen für den Werkstattalltag. In diesem Jahr im Fokus: digitale Helfer.
Seit über 30 Jahren bietet die Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe wertvolle Informationen und praktische Hilfen für den Werkstattalltag. In diesem Jahr im Fokus: digitale Helfer.
(Bild: Stefan Bausewein)

Eindeutig mehr Chance denn Risiko.“ So lautete die Antwort, die die 31. Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe auf die Frage gab, was die Digitalisierung für das markenunabhängige Kfz-Gewerbe bedeutet. Und auch wie facettenreich das Thema ist, zeigte die bekannte Fachveranstaltung im Würzburger Vogel Convention Center auf. Neben informativen Fachvorträgen zu Forschungsprojekten aus dem Bereich Diagnose (Autowerkstatt 4.0), rechtlichen Vorgaben aus Brüssel für den Zugang zu Fahrzeugdaten (Sermi/Serma) und dem praktischen Umgang mit Kundendaten (Datenschutz) stand die Vorstellung konkreter Produkte im Mittelpunkt des Events.

DCoder: Ein OBD-Dongle, der funktioniert und echten Mehrwert bietet

„Wir bringen Sie mit unserem DCoder noch vor dem Hersteller auf das Fahrzeugdisplay des BMW Ihres Kunden“, versprach Dennis Christ von DC Connected den Veranstaltungsteilnehmern. Der Kfz-Meister hat zusammen mit seiner Cousine Bianca Christ aus der familieneigenen Kfz-Werkstatt heraus mit dem „Meister-Dongle“ ein OBD-Dongle-Konzept entwickelt, das einen Mehrwert für freie Betriebe bietet und ihnen neue Möglichkeiten eröffnet. So kann eine Werkstatt mit dem DCoder beispielsweise eine echte Ferndiagnose durchführen, d. h. nicht nur den Fehlerspeicher auslesen, sondern auch Fehler löschen oder Stellgliedtests durchführen.