Bleker-Gruppe baut Teilehandel aus

Fünf Millionen Euro in Ausbau des Logistikzentrums investiert

| Autor: Christoph Baeuchle

Gut im Geschäft: Bleker Autoteile.
Gut im Geschäft: Bleker Autoteile. (Bild: Baeuchle/»kfz-betrieb«)

Die Bleker-Gruppe treibt ihre Diversifizierung weiter voran. „Wir sind kein Autohändler, wir sind ein Mehrwarenkonzept“, sagte Hermann Bleker, geschäftsführender Gesellschafter der Bleker-Gruppe, bei der Eröffnung des rund fünf Millionen Euro teuren Erweiterungsbaus des Logistikzentrums der Bleker Autoteile.

Im Borkener Industriegebiet, einem einstigen Kasernengelände, eröffnete die Bleker-Teile-Tochter bereits 2012 ihr Logistikzentrum mit rund 5.600 Quadratmetern. Seitdem hat das Borkener Unternehmen seinen Umsatz mit knapp 60 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Um weiter wachsen zu können, wurde der Anbau nötig. Insgesamt stehen dem Unternehmen jetzt 15.000 Quadratmeter Lagerfläche zur Verfügung, die nach eigenen Angaben Platz für etwa 60.000 Teile bietet. „Derzeit haben wir rund 40.000 Referenzen“, berichtet Michael Springer (Einkauf), der gemeinsam mit Jan Willem Goorhuis (Vertrieb), für Bleker Autoteile verantwortlich ist.

Mittlerweile verlassen jeden Tag rund 1.000 Lieferungen das Logistikzentrum. Im Nahbereich, etwa 150 Kilometer rund um Borken, versorgt Bleker Autoteile die Kunden mit zehn eigenen Fahrzeugen. Darüber hinaus kommen externe Kurierdienste zum Einsatz. „Wir haben derzeit rund 6.000 Kaufkunden“, berichtet Goorhuis. Darunter vorwiegend freie Werkstätten.

Dass diese zufrieden sind, dafür sorgen rund 120 Mitarbeiter. Die Hälfte davon ist in der Logistik beschäftigt. Gearbeitet wird nahezu rund um die Uhr. „Nur zwischen 20 und 22 Uhr ist Ruhe“, erläutert Springer. Eine Grundvoraussetzung, um die Ziele zu erreichen: Wer bis 18 Uhr bestellt – so lange arbeitet der Vertrieb – hat seine Teile am nächsten Morgen um 8 Uhr.

Bestellen können die Kunden über diverse Kanäle – vom traditionellen Fax bis zu Whatsapp. Und ist sich der Kunde bei dem gewünschten Teil und dessen Nummer nicht ganz sicher, so schickt er einfach ein Bild mit. „Das klappt“, betont Springer. Insgesamt liege die Fehlerquote unter einem Prozent.

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