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BMW-Autohaus Helming eröffnet Stammsitz neu

| Autor: Yvonne Simon

Für rund drei Millionen Euro hat das BMW- und Mini-Autohaus Helming und Sohn seinen Stammsitz in Lingen umgebaut. Die Neueröffnung stellt den Abschluss einer Reihe von Modernisierungen an den Standorten des Unternehmens dar.

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Die Showrooms für Mini und BMW hat Helming und Sohn in Lingen jetzt unter ein Dach gebracht.
Die Showrooms für Mini und BMW hat Helming und Sohn in Lingen jetzt unter ein Dach gebracht.
(Bild: Linus Lintner Fotografie)

Nach 14 Monaten Bauzeit hat das BMW- und Mini-Autohaus Helming und Sohn seinen Stammsitz in Lingen Ende September neu eröffnet. Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen rund drei Millionen Euro in die Modernisierung des Standortes investiert.

Obwohl das alte Gebäude größtenteils abgerissen wurde, lief der Geschäftsbetrieb während der Baumaßnahmen durchgängig weiter – die Büros und weitere Arbeitsräume mussten dafür vorübergehend in Containern untergebracht werden. Anders als zuvor arbeiten die rund 50 Mitarbeiter des Standortes inklusive Verwaltung im Neubau nun unter einem Dach.

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Das Grundstück am Stammsitz erstreckt sich über 7.800 Quadratmeter, davon sind 3.000 Quadratmeter überbaute Fläche. In den beiden Showrooms finden 12 BMW- und 6 Mini-Fahrzeuge Platz. Für das Jahr 2018 rechnet Geschäftsführer Achim Helming in Lingen mit einem Absatz von circa 350 Neuwagen und mit einem Umsatz von rund 16 Millionen Euro.

Teil der Umbaumaßnahmen war ein Neubau der Waschhalle und die Modernisierung der Werkstatt. Letztere verfügt über acht Hebebühnen, darunter eine Vermessungsbühne und eine Hebebühne für Elektroautos. Bis Anfang 2019 soll auf dem Grundstück außerdem eine öffentliche Ladesäule für E-Autos mit zwei Ladestellen entstehen.

Der Neubau in Lingen stellt den Abschluss einer Reihe von Modernisierungsmaßnahmen dar, die Helming und Sohn an seinen Standorten seit 2016 ergriffen hat. Insgesamt gehören zu dem Unternehmen sechs Betriebe in Lingen, Nordhorn, Meppen, Papenburg und Wietmarschen. 2017 hatte Helming in Wietmarschen zusätzlich zum dortigen Motorradzentrum ein Gebrauchtwagenzentrum eröffnet, um das Gebrauchtfahrzeuggeschäft an einem Standort zu bündeln.

Helming und Sohn wurde bereits 1932 gegründet und vertritt die Marke BMW seit 1959. Die Brüder Achim und Gerd Helming führen die Geschäfte mittlerweile in dritter Generation. 2018 erwirtschaftet das Unternehmen mit rund 150 Mitarbeitern voraussichtlich einen Umsatz von 60 Millionen Euro und wird bis Jahresende rund 700 Neuwagen und 1.300 Gebrauchte verkaufen.

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Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel