BMW Frankfurt steigert den Umsatz

Autor / Redakteur: Stephan Richter / Jens Rehberg

BMW Frankfurt erwirtschafte mit seinen acht Standorten 2010 mehr Umsatz als noch 2009. Jedoch lieferte das Unternehmen mit 19.432 Fahrzeugen ganze 1.254 Einheiten weniger aus als im Jahr zuvor. Treiber des guten Ergebnisses war das Großkundengeschäft.

Volkmar Job ist Niederlassungsleiter in Frankfurt.
Volkmar Job ist Niederlassungsleiter in Frankfurt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die BMW-Niederlassung Frankfurt Rhein-Main konnte 2010 ihren Umsatz im Vergleich zu 2009 leicht steigern. Zudem erhöhte das Unternehmen seinen Marktanteil im Premium-Segment auf 15,75 Prozent. „Anfang 2010 wussten wir nicht, wohin die Reise geht – nach Ablauf des Jahres sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis, das uns der wirtschaftliche Aufschwung gebracht hat“, so Niederlassungsleiter Volkmar Job beim Jahrespressegespräch in Frankfurt.

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Die acht Betriebe der Niederlassung profitierten deutlich von dem erstarkten Flottengeschäft in Deutschland. Gerade der neue 5er trug mit 1.936 Einheiten einen großen Anteil an den 3.509 verkauften Großkundenfahrzeugen bei. Damit liegt BMW Frankfurt 34 Prozent über den Zahlen aus 2009. Obwohl der gesamte Fahrzeugabsatz, inklusive aller Neu- und Gebrauchtwagen, um sechs Prozent zurückging (19.432 Fahrzeuge), hielt sich der Umsatz stabil beim Vorjahresergebnis von 570 Millionen. Der durchschnittliche Neuwagenpreis lag bei 37.000 Euro.

Auch der Verkauf von neuen Motorrädern hat sich mit einem Zuwachs von 25 Prozent auf 385 Zweiräder (2009: 308) gut entwickelt.

Weitere Modellwechsel bis 2012

Birgit Hiller, Sprecherin von BMW Deutschland, verwies bei diesem Erfolg auf die zahlreichen Modellwechsel des vergangenen Jahres: „Der neue 5er, der X1 und X3 sowie der Mini Countryman entwickeln sich sehr gut. Bis 2012 wird BMW insgesamt 50 Prozent seines Modellvolumens erneuern.“

Für 2011 dürfen die BMW-Händler sich auf den neuen 6er als Cabrio sowie in der Coupé-Variante freuen. Ebenso soll ein Mini Coupé folgen und für die IAA im September kündigte Job die Premiere des neuer 1er BMW an.

Dank umfangreicher Maßnahmen im Gebrauchtwagenbereich konnten die BMW-Händler in Deutschland die durchschnittlichen Standtage von 110 auf 60 reduzieren und auch die Zahl der Langsteher (über 180 Tage) von 20 Prozent auf 3,5 Prozent senken, erklärte Hiller.

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