Sprachrohr BMW- und Mini-Servicepartner gründen Interessenvertretung

Von Andreas Wehner

Die Aftersales-Interessengemeinschaft (AIG) soll den Anliegen der BMW- und Mini-Werkstätten Gehör verschaffen, die meist anders gelagert sind als die der oft größeren Handelsbetriebe.

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Die BMW- und Mini-Werkstätten organisieren sich in einer eigenen Interessenvertretung.
Die BMW- und Mini-Werkstätten organisieren sich in einer eigenen Interessenvertretung.
(Bild: Grimm)

Künftig gibt es für die reinen Servicebetriebe der BMW- und Mini-Organisation eine eigene Vertretung. Die Aftersales-Interessengemeinschaft (AIG) soll den Anliegen der BMW- und Mini-Werkstätten Gehör verschaffen. Das teilte Andreas Greger mit, der als Projektleiter die AIG nach außen vertritt und den organisatorischen Überbau bereitstellt.

Die Idee hätten einige Unternehmer an ihn herangetragen. Seinen Angaben zufolge haben sich bislang 84 Servicepartner bei der AIG registriert. Deutschlandweit gebe es etwa 120. „Die Interessen, Sorgen und Nöte der meist kleineren Servicebetriebe sind oft ganz anders gelagert als die der oft in großen Gruppen organisierten Händler“, erläutert Greger die Beweggründe. Eine eigene Interessenvertretung, wie es sie auch bei anderen Fabrikaten gibt, sei daher sinnvoll. Der BMW-Händlerverband sei informiert, aber nicht involviert.

Politische Themen nicht im Vordergrund

Greger legt Wert darauf, dass es der AIG vor allem darum geht, die Zusammenarbeit mit BMW zu verbessern und die Serviceorganisation besser mit dem Hersteller zu verzahnen. Politische Themen stünden nicht im Vordergrund.

Die AIG hat eine Onlineplattform ins Leben gerufen, auf der sich die Mitglieder austauschen können. Sechs Experten, die sich um verschiedene Schwerpunkte kümmern, stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Sie sind allesamt Unternehmer aus der BMW- und Mini-Serviceorganisation.

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