Bold: Neue Onlineagentur mit Autohauswurzeln

Unternehmen bietet komplettes Social-Media-Management

| Autor: Martin Achter

Tobias Hopf betreibt eine Onlineagentur, die auf dem Automobilhandel spezialisiert ist. Der Fokus liegt auf dem Social-Media-Management. Hopf ist im Automobilhandel verwurzelt.
Tobias Hopf betreibt eine Onlineagentur, die auf dem Automobilhandel spezialisiert ist. Der Fokus liegt auf dem Social-Media-Management. Hopf ist im Automobilhandel verwurzelt. (Bild: Bold)

Tobias Hopf versteht, wie Internet- und Social-Media-Nutzer ticken. Er weiß aber auch, wie Onlinemarketing aus Sicht von Autohäusern funktionieren muss. Kein Wunder, denn der 33-Jährige hat bis vor einiger Zeit selbst vier Autohäuser im Raum Stuttgart betrieben.

Als Folge von Dieselgate entschied sich der frühere VW- und Audi-Händler aber, beruflich einen anderen Weg zu gehen. Seit einigen Monaten nun betreibt er eine Marketingagentur mit Sitz im baden-württembergischen Ludwigsburg – und unterstützt Autohäuser beim Aufbau und bei der Verwaltung ihrer Social-Media-Präsenzen.

„Es gibt viele Agenturen für Onlinemarketing, aber kaum eine ist auf Autohäuser spezialisiert“, sagt Hopf. Genau hier hat er wirtschaftliches Potenzial für sich erkannt und mit dieser Idee sein neues Unternehmen gegründet. Die Agentur trägt den englischen Namen „Bold“ – was sich in etwa mit mutig, schwungvoll oder gewagt übersetzen lässt.

Hopf ist gelernter Automobilkaufmann und Betriebswirt und war für zwölf Jahre in der Branche tätig; aufgrund einer familiären Nachfolgeregelung kam er frühzeitig in Führungsverantwortung. Bis 2017 war er Geschäftsführer des Autohauses Blank in Ludwigsburg (VW, Audi). Dann entschied sich die Familie zum Verkauf. Die Hahn-Gruppe mit Sitz in Fellbach übernahm das Unternehmen.

Tobia Hopf erläutert, sein Kernanliegen sei es, Autohäuser dabei zu beraten, wie sie über Social-Media-Plattformen Kundenbeziehungen aufbauen könnten. Mit Bold entwickelt er Konzepte für das Online- und Social-Media-Marketing von Kfz-Betrieben und unterstützt auch bei der Erstellung der Inhalte. Ziel ist es, Autohäusern zu einer Fanbasis – einer Community – und damit zu neuen Kundenbeziehungen zu verhelfen.

Autohäuser bei Social-Media-Management entlasten

„Social Media ist Arbeit. Und wir wollen Autohäusern diese Arbeit weitgehend abnehmen“, sagt Hopf. Wer als Autohaus für diese Aufgabe nicht selbst eine Stelle im Betrieb schaffen könne oder wolle, könne die Dienste von Bold in Anspruch nehmen. Natürlich sei aber trotzdem Zuarbeit aus dem jeweiligen Unternehmen gefragt, denn am Ende gehe es darum, ein authentisches Bild des Betriebs via Social Media zu vermitteln.

Bold bietet Beratungs- und Dienstleistungspakete an, die preislich im höheren dreistelligen bis im unteren vierstelligen Euro-Bereich pro Monat positioniert sind. Dies komme laut Tobias Hopf den Autohäusern günstiger, als selbst personelle Kapazitäten im Marketing dafür zu schaffen. Autohäuser müssten berücksichtigen, dass gerade beim Aufbau einer Fanbasis eine gewisse Frequenz von Postings gefragt sei – und damit auch Manpower.

Bold sorge aber nicht nur für das nötige Volumen. Das Unternehmen steuere die Posts von Autohäusern auch so, dass sie genau zu den Tageszeiten veröffentlicht würden, zu denen sich die Unternehmen die maximale Reichweite bei Kunden versprechen könnten. Daneben kümmere sich die Agentur auch darum, dass nicht nur Fotos von den Betrieben online landeten, sondern auch Videos und die sogenannten Stories. „Wir wollen den Betrieben eine gute Kombination liefern, um in den Social-Media-Netzwerken unterwegs zu sein“, erklärt Hopf.

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