Bosch erhöht seinen Anteil an Brennstoffzellenhersteller

Technik für künftige Energieversorgung

| Autor: Thomas Günnel

Bosch hat seine Anteile am Unternehmen Ceres Power deutlich erhöht. Beide Unternehmen entwickeln bereits länger Festoxid-Brennstoffzellen.
Bosch hat seine Anteile am Unternehmen Ceres Power deutlich erhöht. Beide Unternehmen entwickeln bereits länger Festoxid-Brennstoffzellen. (Foto: Bosch)

Bosch kauft sich noch umfangreicher ins Unternehmen Ceres Power ein: Für rund 90 Millionen Euro hat der Automobilzulieferer seine Anteile von 3,9 auf 18 Prozent erhöht. Im Rahmen der Transaktion ist Bosch berechtigt, ein Mitglied in den Aufsichtsrat von Ceres Power zu berufen.

Beide Unternehmen arbeiten bereits seit August 2018 zusammen und entwickeln Brennstoffzellen-Stacks für stationäre Anwendungen, konkret Festoxid-Brennstoffzellen. Bereits im Herbst 2019 startete Bosch daraufhin in Deutschland eine Kleinserienfertigung erster Brennstoffzellensysteme. Die Technologie eignet sich unter anderem für den Einsatz in Form kleiner dezentraler Kraftwerke in Städten, Fabriken, Rechenzentren und beim Betreiben von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge.

Ceres Power ist eines der führenden Unternehmen bei der Entwicklung von Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) der nächsten Generation. Das Unternehmen will die Technologie durch lizenzierte Volumenfertigung mit Partnern industrialisieren und sie für die vernetzte und dezentrale Energieerzeugung einsetzen.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46328227 / Wirtschaft)

Plus-Fachartikel

Corona-Krise: Finanziell Luft verschaffen

Corona-Krise: Finanziell Luft verschaffen

Die Umsätze bleiben aus, die Kosten laufen aber weiter: Die Corona-Krise hat viele Unternehmen über Nacht in existenzielle Nöte gestürzt. Staatliche Hilfsprogramme sollen Insolvenzen verhindern. Wie Betriebe die Krise überbrücken können. lesen

Wellergruppe: Keine Tageszulassung mehr

Wellergruppe: Keine Tageszulassung mehr

Über das abgelaufene Autojahr 2019 äußert sich Burkhard Weller zufrieden. Weder Dieselquote noch E-Mobilität machen den Unternehmer nervös. Spricht er jedoch über das Zusammenspiel zwischen Hersteller und Handel, ist es mit der Ruhe vorbei. lesen