Brass-Gruppe startet Seat- und Kia-Standort in Frankfurt

Zusätzlicher Standort für die Spanier

| Autor: Andreas Grimm

In Frankfurt-Rödelheim hat die Brass-Gruppe für zwei Fabrikate gebaut: Kia und Seat.
In Frankfurt-Rödelheim hat die Brass-Gruppe für zwei Fabrikate gebaut: Kia und Seat. (Bild: Brass)

Die Brass-Gruppe setzt im Westen Frankfurts ihren Expansionskurs fort. Am vergangenen Wochenende nahm der Aschaffenburger Mehrmarkenhändler in Rödelheim einen neuen Standort für die Marken Seat und Kia in Betrieb. Der Neubau wurde quasi auf der grünen Wiese direkt am Nordwestkreuz Frankfurt (Autobahnen A5 und A66) gebaut.

Das Autohaus entstand im Jahresverlauf auf einem 16.000 Quadratmeter großen Areal und besteht aus zwei getrennten Markenrepräsentanzen, die jeweils 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche haben. Insgesamt stehen auf dem Gelände 400 Stellplätze zur Verfügung.

Ergänzt wird die Seat- und Kia-Markenwelt um eine Werkstatt mit 15 Monteursarbeitsplätzen sowie einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Zur Verfügung stehen eine 22-kW-Wechselstrom- und eine 50-kW-Gleichstrom-Ladestation. Für Kundenbindung sorgt zudem das Räderhotel, in dem 1.800 Reifensätze Platz finden.

Mit dem Neubau setzt die Brass-Gruppe ihren Expansionskurs für beide Marken fort. Mit Kia ist der Händler, der mit Opel und Marken des Volkswagenkonzerns groß geworden ist, erst seit Anfang des Jahres in Frankfurt aktiv. Damals hatte Brass die Kia-Niederlassung erworben. Weil der Standort in der Mainzer Landstraße für eine Expansion aber zu klein ist, war der Neubau in Rödelheim schon damals beschlossene Sache. Neben Frankfurt vertritt Brass Kia auch in Offenbach.

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Umfassender engagiert ist Brass mit Seat. Der neue, zusätzliche Standort im Frankfurter Westen ist der siebte für die spanische Marke. In Frankfurt selbst ist es der zweite, nachdem Brass im März auch die Seat-Niederlassung Frankfurt gekauft hatte. Weitere Seat-Betriebe betreibt dir Gruppe in Aschaffenburg, Hanau, Lohr, Obernburg und Offenbach.

Mit Seat ist Brass in der Vergangenheit stark gewachsen. Der erste Seat-Betrieb eröffnete erst vor vier Jahren in Aschaffenburg. Zum Verkauf der Niederlassung hatte Seat Deutschland im März gesagt, es sei Teil der Strategie, „Metropolregionen wie den Großraum Frankfurt nach Möglichkeit mit einem strategischen Investor abzudecken, der strukturell und finanziell entsprechend aufgestellt ist“.

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Die Eröffnung in Rödelheim selbst war verbunden mit einem VIP-Event am Abend des 11. Oktober, zu dem Stamm- und Großkunden sowie weitere Geschäftspartner eingeladen waren. Am Samstag, 12. Oktober, folgte die Publikumseröffnung von 11 bis 17 Uhr mit Foodtrucks, Weinbar, Musik, Kinderprogramm, einem 3D-Street-Art-Künstler, einer Autogrammstunde mit dem Basketballteam Fraport Skyliners sowie einem Gewinnspiel. Der Sieger darf nun zwei Jahre lang kostenlos im Seat Arona fahren.

Aus Sicht von Unternehmenschef Ulrich Brass ist der Start im Westen Frankfurts „ein gelungener Tag in entspannter Atmosphäre“. Er habe ein reges Interesse am neuen Standort und viele Besucher im neuen Autohaus registriert.

Die 1935 gegründete Brass-Gruppe ist inzwischen an 32 Standorten am Untermain und in Hessen vertreten. Das Unternehmen ist Vertragspartner dre Marken Audi, VW Pkw, Skoda, Seat, Peugeot Opel und Kia sowie von Chevrolet und Cadillac.

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