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Caddy-Rückruf: VW überprüft Lehnenpolster

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Bei im vergangenen Jahr gebauten Transportern mit Seitenairbag könnte ein Fehler des Zulieferers die Schutzwirkung des Luftsacks bei einem Unfall beeinträchtigen.

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(Bild: VWN)

Die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen ruft seit Anfang März in Deutschland 4.886 Einheiten des Caddy zurück. Wie eine Sprecherin auf Anfrage erklärte, liefen die Kleintransporter zwischen 10. Juli und 15. November 2018 vom Band. Eine genaue Eingrenzung erfolge auf Basis der Fahrgestellnummern. Denn betroffen seien nur Fahrzeuge mit so genannten „MVS-1 Sitzen“.

In diesen Modellen könnten die Sitzlehnenpolster fehlerhaft verbaut sein. Dadurch wäre die Sollbruchstelle für die Entfaltung des Seitenairbags an der falschen Stelle angebracht, was die Schutzwirkung bei einem Unfall eingeschränkt. Die Vertragswerkstatt prüft im Rahmen der Aktion „74D6“ bei weltweit 11.356 Exemplaren die beiden Lehnenpolster.

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Falls erforderlich dauert der Ersatz der Teile etwa 50 Minuten. Der Fehler sei durch eine Selbstanzeige durch den Sitz-Lieferanten auffällig geworden, erklärte die Sprecherin von VW Nutzfahrzeuge abschließend.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist