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China-Autobauer Chery: „Wir könnten in 12 bis 18 Monaten am Start sein“

| Autor: Andreas Wehner

Der chinesische Autohersteller Chery arbeitet an einem europäischen Markteintritt. Europa-Chef Jochen Tüting spricht im Interview mit »kfz-betrieb« über seine Pläne und erläutert, wie schnell es gehen könnte und warum es vielleicht aber doch noch etwas länger dauert.

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Jochen Tüting ist Managing Director bei Chery Europe.
Jochen Tüting ist Managing Director bei Chery Europe.
(Bild: Chery)

Chery ist zwar keiner der ganz großen chinesischen Autobauer, aber mit 2018 rund 750.000 verkauften Autos dennoch eine relevante Größe. Dabei exportiert der 1997 gegründete Hersteller so viele Fahrzeuge wie kein anderer Autokonzern aus China. Im vergangenen Jahr waren es 110.000 Einheiten. Das Unternehmen ist in über 80 Ländern und Regionen in Asien, Südamerika und Nordafrika aktiv. Der Marktbeobachter Focus-2-Move führt Chery in den Top 25 der größten Autohersteller weltweit auf Rang 22.

Vor zwei Jahren hat sich Chery mit seiner neuen Marke Exeed auf der IAA in Frankfurt präsentiert und mittelfristig einen Marktantritt in Europa angekündigt. Seit Herbst 2018 ist der Autobauer mit der Chery Europe GmbH, die ihren Sitz in Raunheim bei Frankfurt hat, offiziell auf dem Kontinent vertreten. In Raunheim entsteht aktuell ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, zudem leitet von dort aus der von Mazda abgeworbene Kevin Rice das globale Design. »kfz-betrieb« hat mit Chery-Europa-Chef Jochen Tüting über die Pläne des chinesischen Autobauers gesprochen.

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«