Elektromobilität Chinesischer Renault-Partner steckt Milliarden in Batteriefabrik

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Der chinesische Renault-Partner Envision will bis zu zwei Milliarden Euro in eine Batteriefabrik in Frankreich investieren – und dem Autobauer zuliefern. Rund 2.500 Jobs sollen dadurch geschaffen werden.

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Renault will in Sachen Elektromobilität Gas geben. Helfen soll sein neuer Partner Envision.
Renault will in Sachen Elektromobilität Gas geben. Helfen soll sein neuer Partner Envision.
(Bild: Renault)

Der chinesische Envision-Konzern will in Nordfrankreich bis zu zwei Milliarden Euro in eine Batteriefabrik investieren und dem Autohersteller Renault zuliefern. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen 2.500 Jobs geschaffen werden, teilte Renault in Boulogne-Billancourt bei Paris mit. Staatschef Emmanuel Macron wollte nach Angaben des Élysée-Palastes am Montag (28. Juni) ins nordfranzösische Douai reisen, um die Investition anzukündigen.

Renault schloss nach eigenen Angaben eine Partnerschaft mit Envision AESC. Damit wolle der Autohersteller bei E-Autos wettbewerbsfähiger werden. Envision AESC sei bereits Partner des japanischen Herstellers Nissan, mit dem Renault in einer Allianz verbunden ist. Renault-Generaldirektor Luca de Meo setzt bei dem Umbau des Herstellers weniger auf Masse und will stattdessen Rendite erzielen. Er sieht insbesondere bei E-Autos große Chancen. Renault hatte im vergangenen Jahr einen milliardenschweren Verlust eingefahren.

Auch Stellantis plant Werk

Konkurrent Stellantis mit den Marken Opel, Peugeot oder Fiat hatte bereits eine Batterieproduktion im nordfranzösischen Douvrin angekündigt. Auch in Kaiserslautern ist eine Fertigung geplant.

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