Chrysler 200C: Erster Neuer unter Fiat-Regie

Autor / Redakteur: SP-X/hh / Jens Rehberg

Der Chrysler 200C will in den USA in der Mittelklasse durchstarten. In Europa dürfte er unter der Marke Lancia auf den Markt kommen.

Das neue Chrysler-Design soll mehr Emotionen wecken.
Das neue Chrysler-Design soll mehr Emotionen wecken.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Nachfolger des Chrysler Sebring steht in den Startlöchern. Als 200C geht er nächstes Jahr in den USA an den Start. Nach Deutschland könnte die Limousine unter dem Namen Lancia 200 kommen.

Vor allem den häufigsten Kritikpunkt am Vorgänger wollte Chrysler ausbessern: das vielfach als zu emotionsarm bemängelte Design. Der Neue trägt daher einen großen Kühlergrill mit viel Chrom an der Front und schnittige Sicken an den Seiten, am Heck erinnern LED-Leuchten und eine Chromspange ein wenig an Jaguar.

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Den Antrieb übernimmt eine neue Motorengeneration – dazu zählt auch ein Vierzylinder mit 2,4 Litern Hubraum. Auch der in den USA wichtige V6 fehlt nicht. Für die nur noch in Großbritannien angebotene Europaversion dürfte es zudem einen Diesel geben. Gleiches gilt für eine eventuell kommende Lancia-Variante.

Denn in Deutschland verschwindet die Marke Chrysler nach der Übernahme durch Fiat vom Markt. Und bei den Italienern gibt es zurzeit eine Lücke im Programm, in die ein Modell auf Chrysler-Basis passen würde. Dort träfe der wohl Lancia 200 genannte Neuling auf VW Passat, Audi A4 und BMW 3er.

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