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Cluno: Junge Porsche im Abo – aber nur für Mieter ab 30

| Autor: Julia Mauritz

Das Münchner Start-up-Unternehmen will in den Premiumabo-Bereich vorstoßen. Ab sofort gibt es unter anderem angebrauchte 911er im All-Inclusive-Paket mit einer Mindestlaufzeit von sechs Monaten.

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Gebrauchte Porsche-Modelle gibt es nun auch im Abo.
Gebrauchte Porsche-Modelle gibt es nun auch im Abo.
(Bild: Porsche)

Für 11.700 Euro ein halbes Jahr lang einen 911er fahren – inklusive einer Vollkaskoversicherung, Wartungs- und Verschleißarbeiten, Steuern, einer saisonalen Bereifung und der Zulassung des Fahrzeugs: Das bietet das Münchner Start-up Cluno ab sofort an.

Bei den Fahrzeugen im Angebot handelt es sich um durch Porsche geprüfte junge Gebrauchtwagen („Porsche Approved“), die aus deutschen Porsche-Zentren stammen, im Schnitt knapp ein Jahr alt sind und eine Laufleistung zwischen 10.000 und 15.000 Kilometern aufweisen.

Abonniert werden können Fahrzeuge aller Modellreihen – einzig die Turbo- und GT-Modelle gibt es zum Start noch nicht. Das teuerste Modell ist dabei der Panamera, der im All-inclusive-Abo ab 2.000 Euro erhältlich ist. Einen jungen Boxster gibt es ab 1.300 Euro im Monat. Dazu kommt, unabhängig vom Modell, eine einmalige Startgebühr von 300 Euro.

Die Mindestlaufzeit je Fahrzeug beträgt sechs Monate; der Kunde kann mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten pausieren oder das Auto wechseln. Die Abwicklung erfolgt dabei komplett digital über die Cluno-App: von der Buchung über den Vertragsabschluss bis hin zur Verwaltung des Fahrzeugs. Geliefert wird das Fahrzeug dann vollgetankt zum Wunschort des Kunden. Das Alter der Abonnenten ist dabei aus versicherungstechnischen Gründen beschränkt: Fahren darf einen Cluno-Porsche nur, wer zwischen 30 und 75 Jahre alt ist.

Thilo Koslowski, Geschäftsführer von Porsche Digital, nennt die flexible Fahrzeugnutzung als Hauptgrund für die Kooperation mit Cluno. Konkrete Angaben zum erwarteten Fahrzeugabsatz über die neue Abo-Plattform machen die Partner nicht, man sei gespannt auf die ersten Zahlen, heißt es aus München. Auch hüllt sich Cluno bislang zur Anzahl der angeschlossenen Händler in Schweigen. Und auch über die Zahl der bisher verkauften Fahrzeugabos ist nichts bekannt. Die Plattform existiert seit 2016.

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 Julia Mauritz

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Redakteurin