Corona-Krise: 4.000 Euro Förderung für externe Beratungen

BAFA ändert Richtlinien

| Autor: Jakob Schreiner

(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) reagiert auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Unter anderem übernimmt das BAFA die kompletten Kosten für externe Beratungsleistungen von bis zu 4.000 Euro, wie das Amt mitteilte. Normalerweise liegt die Obergrenze bei 3.200 Euro. Die Regelung gelte für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind.

Außerdem verspricht das BAFA, „schnell und unbürokratisch“ zu helfen und hat dazu das Antragsverfahren angepasst. Ein Merkblatt zu allen Änderungen stellt das Amt auf seiner Internetseite bereit.

Auch in allen anderen Bereichen gehe das BAFA „auf die besonderen Herausforderungen ein“. Betroffene Unternehmen sollen sich melden und ihre spezifische Situation schildern, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten, heißt es weiter.

Branchenspezifische Beratung

Auch das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen BBE Automotive hat darauf reagiert und seine Beratungsprogramme für Kfz-Betriebe speziell auf Corona-bedingte Themen ausgerichtet. Unter anderem gehören dazu Sofortmaßnahmen und Marketing, Umgang mit Mitarbeitern und Kunden, Finanzbedarf und Liquiditätsplanung, Beantragung von Hilfen und die Zukunftsgestaltung des Unternehmens nach der Krise.

Solange keine Besuche vor Ort möglich sind, können die Beratungsleistungen über eine Videokonferenz oder telefonisch erbracht werden.

Tipps in der Corona-Krise Die Folgen des Kampfes gegen die Corona-Ausbreitung haben die Kfz-Branche überrollt. Welche Hilfen gibt es? Wie unterstützen Staat und Branchenpartner die Händler und Werkstätten? Und was ist eigentlich noch erlaubt? Antworten darauf und erste Anwender-Tipps aus der Branche gibt »kfz-betrieb« in einem neuen Bereich auf der Webseite.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46498243 / Wirtschaft)

Plus-Fachartikel

Die GVO in der Prüfungsphase

Die GVO in der Prüfungsphase

Die EU-Kommission prüft derzeit, ob und wie die GVO weiterentwickelt werden soll. ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann schildert den aktuellen Stand der Dinge und die Forderungen des Verbands. lesen

Coronakrise: Große Auswirkungen

Coronakrise: Große Auswirkungen

Kurzarbeit verringert das Einkommen der betroffenen Mitarbeiter. Und sie betrifft auch zukünftige Einkünfte – nämlich jene aus der betrieblichen Altersvorsorge. Einvernehmliche Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer können helfen. lesen