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Dacia Sandero – recht und billig

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Am flottesten geht es erwartungsgemäß mit dem Top-Motor (74 kW/101 PS) voran, der in diesem Fall – und das ist keineswegs üblich – mit Autogas betrieben wird. Der Alternativ-Treibstoff soll die CO2-Bilanz der Marke drücken; eine Elektrifizierung der Antriebe wie es etwa Technik-Bruder Renault Clio macht, wäre für Dacia-Modelle einfach zu teuer. Gleiches gilt für einen sauberen Diesel.

Dacia Sandero: Recht und billig
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Der Käufer des Autogas-Modells profitiert zunächst von niedrigeren Tankkosten, allerdings sind diese nicht von Dauer, da die Steuervergünstigung für LPG bis 2022 schrittweise ausläuft. Trotzdem könnte der Kauf lohnen, ist der 100-PS-Motor doch nur 100 Euro teurer als die 90-PS-Variante. Und weil je ein vollwertiger Gas- und Benzintank an Bord ist, liegt die Gesamtreichweite bei 1.300 Kilometern.

Ab 8.490 Euro

Mit dem Basispreis von 8.490 Euro bleibt der Dacia Sandero der günstigste Neuwagen in Deutschland. Gegenüber dem Vorgänger ist das Einstiegsniveau „Access“ um knapp 1.000 Euro teurer geworden, bei den anderen Varianten liegt der Aufpreis aber nur noch bei einigen Hundert Euro.

Wer ein einigermaßen ordentlich ausgestattetes Modell mit Klimaanlage und ein paar kleineren Komfort-Extras will, muss mindestens zur dritten Ausstattungslinie „Comfort“ greifen, die bei 9.990 Euro startet. Der größte Teil der Kunden dürfte das tun – und sich nach Renault-Einschätzung außerdem für den 66 kW/90 PS starken Benziner entscheiden, womit am Ende 11.490 Euro auf der Preisliste stehen.

Für den Stepway werden jeweils 1.000 Euro mehr fällig, die Einstiegsmotorisierungen und niedrigen Ausstattungslinien sind für den Crossover allerdings nicht im Programm.

Nicht billig, aber günstig

Für vergleichsweise kleines Geld gibt es mit dem Sandero also ein Auto, das so modern fährt wie es wirkt. Auch wenn man an Materialauswahl und die Ausstattungsumfänge durchaus eine gewisse Preissensibilität bemerkt – billig im negativen Sinne wirkt hier nichts mehr. So gerüstet dürfte der Rumäne nicht nur dem französischen Schwestermodell Renault Clio gefährlich werden, sondern auch so manchen asiatischen oder südeuropäischen Kleinstwagen, die für ähnliches Geld weniger Auto bieten.

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