Isuzu Das Arbeitstier D-Max bekommt ein kräftigeres Herz

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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In Deutschland ist Isuzu ein absoluter Nischenanbieter, die jährlichen Zulassungszahlen liegen ein Stück weit über 1.000 Einheiten. Es gibt nur ein Modell. Das bekommt nun einen großvolumigeren Dieselmotor.

Isuzu liefert sein einziges Modell, den Pick-up D-Max, nun mit einem Hubraum-vergrößerten Dieselmotor aus.(Bild:  Isuzu)
Isuzu liefert sein einziges Modell, den Pick-up D-Max, nun mit einem Hubraum-vergrößerten Dieselmotor aus.
(Bild: Isuzu)

Mit einem Bestand von etwas über 14.000 Einheiten führt Isuzu in Deutschland ein Nischendasein. Mit nur einem Modell, dem zuletzt für das Jahr 2025 aufgefrischten Pick-up D-Max, spricht der Importeur eine spezielle Zielgruppe an. Das jüngste Facelift hatte dennoch einige Features in Richtung Lifestyle zu bieten. Trotzdem blieben weitere Verkaufserfolge aus. Laut dem Kraftfahrt-Bundesamt kamen im letzten Jahr 1.130 Isuzu-Neuwagen auf die Straßen. 2024 waren es 1.520 und im Jahr zuvor 1.200 Einheiten.

Ob daran ein großvolumigerer Diesel etwas ändern, ist unwahrscheinlich, aber vermutlich auch gar nicht das Ziel. In der jüngsten Überarbeitung des D-Max hat der Hersteller trotzdem beim Antrieb nachgelegt. Wichtigste Neuerung ist ein neuer 2,2-Liter-Diesel, der das bisherige 1,9-Liter-Aggregat ersetzt. Trotz größeren Hubraums bleibt die Leistung mit 120 kW/163 PS unverändert, das maximale Drehmoment steigt jedoch um 40 auf 400 Newtonmeter.

Neben einer sechsstufigen Handschaltung steht künftig auch eine neue Achtgang-Automatik zur Wahl, die die bisherige Sechsgangversion ersetzt. Je nach Antriebsvariante liegt die Anhängelast zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen, die Nutzlast beträgt bis zu 1,2 Tonnen. Den WLTP-Verbrauch der sparsamsten Version gibt Isuzu mit 8,5 Litern pro 100 Kilometer an.

Der D-Max ist weiterhin als Single Cab, Space Cab und Double Cab erhältlich. Zudem stehen Heck- oder Allradantrieb sowie vier Ausstattungslinien zur Wahl. Die Basisversion verfügt über mehr als 20 Assistenz- und Sicherheitssysteme sowie ein Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Touchscreen inklusive Smartphone-Konnektivität. Die Preise starten bei rund 41.900 Euro. Topmodell bleibt der V-Cross mit Doppelkabine, Allradantrieb und Achtgang-Automatik für rund 61.300 Euro.

Isuzu Sales Deutschland selbst wollte sich auf Anfrage von »kfz-betrieb« zur aktuellen strategischen Ausrichtung vor einigen Wochen nicht äußern. Verschiedene Themen befänden sich „aktuell noch in interner Bewertung“, hieß es. Offen bleibt insbesondere, ob und wie sich die Zugehörigkeit zur Autohandelsgruppe Astara entwickelt, die laut Aussagen aus Händlerkreisen nicht optimal laufen soll, und wann der im März 2024 vorgestellte elektrifizierte Pick-up in Europa erhältlich sein wird.

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