Auto Levy Den Strategieschwenk gewagt

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Über vier Jahrzehnte lang stand der Name Auto Levy exklusiv für Toyota und Lexus. Seit Kurzem vertreibt die Düsseldorfer Handelsgruppe zusätzlich zu ihren beiden erfolgreichen Kernmarken auch Kia, Suzuki sowie die Chery-Marken Omoda und Jaecoo. Dabei hatte sie einige Herausforderungen zu meistern.

Auf der Düsseldorfer Automeile betreibt Auto Levy ein Toyota- und Lexus-Autohaus.(Bild:  Mauritz – VCG)
Auf der Düsseldorfer Automeile betreibt Auto Levy ein Toyota- und Lexus-Autohaus.
(Bild: Mauritz – VCG)

Wer über Jahrzehnte exklusiv mit einem Hersteller verbandelt ist, rückt davon nicht leichtfertig ab – erst recht, wenn man zu den größten Händlern im Netz zählt und das Geschäft konstant stabil läuft. Die Kölner Autohausgruppe Auto Levy hat sich dennoch für einen Strategieschwenk entschieden. Nach über 40 Jahren Exklusivität mit Toyota und Lexus vertreibt sie heute unter dem Dach der Levy Motor Company die Marken Kia, Omoda und Jaecoo sowie Suzuki.

Den Anstoß für diese Entscheidung hatte der Betrieb in Wittenberg gegeben – die Levy-Gruppe hatte den Standort als einzige Exklave außerhalb ihres rheinischen Kerngebiets im Jahr 2011 übernommen und dort ab 2012 die koreanische Marke Kia vertrieben. Das überschaubare Jahresvolumen von rund 150 Neuwagen und die fortschreitende Konsolidierung der Händlernetze bewogen den Geschäftsführer der Autohausgruppe, Frank Levy, vor gut zwei Jahren zum Handeln: „Die Perspektive eines solchen Standalone-Betriebs ist denkbar schlecht. Wir hatten letztlich zwei Möglichkeiten: Den Betrieb zu verkaufen oder mit der Marke Kia zu wachsen“, schildert der Unternehmer. Er entschied sich für die Wachstums-Option.