Die großen Autohändler: Hugo Pfohe

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Nachdem die Hamburger Mehrmarken-Autohausgruppe ihre Betriebe modernisiert hat, verschlankt sie nun ihre Prozesse und bereitet sich strukturell auf die E-Mobilität und Digitalisierung vor. Wachsen will Hugo Pfohe nicht durch Zukäufe.

Das Jaguar- und Land-Rover-Autohaus in Hamburg Fuhlsbüttel.
Das Jaguar- und Land-Rover-Autohaus in Hamburg Fuhlsbüttel.
(Bild: Hugo Pfohe)

Vieles ist schon geschafft am Hamburger Stammsitz der Autohausgruppe Hugo Pfohe: Entstanden sind ein Ford-Store, ein Ford-Transit-Center, eine 2.000 Quadratmeter große Werkstatthalle und ein Jaguar-Land-Rover-Flagship-Store samt Tiefgarage. Nun steht das letzte Bauprojekt kurz vor der Vollendung: eine fünfstöckige Parkpalette mit einer Kapazität für insgesamt 500 Lagerwagen.

Sie soll ab Anfang des kommenden Jahres einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Logistikkosten des Familienunternehmens zu senken: Geschäftsführer Philip Pfohe rechnet durch den Verzicht auf fremd angemietete Stellplätze und schlankere Prozesse mit einer jährlichen Ersparnis zwischen 350.000 und 400.000 Euro. Der Unternehmer hat sich die neuen überdachten Fahrzeugstellflächen, die Erweiterung der Werkstattfläche um weitere 600 Quadratmeter und den Bau einer modernen 360-Grad-Fotobox 3,6 Millionen Euro kosten lassen. Insgesamt hat die Autohausgruppe zuletzt 16 Millionen Euro in ihre Betriebe investiert.