Die großen Autohändler: Müller-Gruppe

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Die Übergabe eines Betriebs an die nachrückende Generation zählt zu den größten Herausforderungen eines Unternehmers. Joachim Müller, Seniorchef der Müller-Gruppe, hat die ersten Schritte nun eingeleitet.

(Fotos: Autohaus Müller)

Zurückzustecken ist für Unternehmer immer schwierig – und damit ebenso Aufgaben zu verteilen und Kompetenzen abzugeben. Dies gilt auch, wenn die jüngere Generation nachrückt. Die saarländische Müller-Gruppe ist derzeit in der Übergangsphase: Seniorchef Joachim Müller vertraut seinen Kindern Andreas und Sarah immer mehr Kompetenzen an. „Beide engagieren sich sehr stark, das gibt mir ein gutes Gefühl“, erläutert Müller. Gemeinsam gestalten sie die Zukunft.

Ein wesentlicher Aspekt der Nachfolgeregelung war die Gründung einer Holding. In ihr sind die verschiedenen Standorte mit sieben Gesellschaften gebündelt. „An der Holding halten meine beiden Kinder jeweils 45 Prozent und ich die verbliebenen zehn Prozent“, erläutert Müller. Damit ist klar: „Wir haben alles Wesentliche geregelt“, erläutert Müller. Er selbst sei weiterhin Geschäftsführer. Einen starren zeitlichen Plan für den weiteren Ablauf gibt es nicht.