Die großen Autohändler: PS Union

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

2018 rollen die Bagger in der Firmenzentrale der Hallenser Mehrmarken-Autohausgruppe an. Neben einem Ford-Store entsteht eine Wasserstofftankstelle. Der Clou: Sie kostet das Unternehmen fast nichts.

Der geplante Neubau von PS Union.
Der geplante Neubau von PS Union.
(Bild: PS Union)

Im Regelfall sind es Städte und Kommunen, die sich dafür stark machen, den Zuschlag für eine vom Bund geförderte Wasserstofftankstelle zu bekommen. Doch es gibt auch Ausnahmen: Bereits einige Jahren schwebte Volker Ciesiolka vor, den Stammsitz seiner Autohausgruppe PS Union in Halle an der Saale um eine Wasserstoffzapfsäule zu bereichern.

Doch der Bau einer solchen Tankstelle kostet gut eine Million Euro, und zumindest in den kommenden fünf Jahren ist ein Gewinn aufgrund des geringen Fahrzeugvolumens quasi ausgeschlossen. Daher kam dem Geschäftsführer der erste nationale Standortaufruf des Wasserstoffkonsortiums H2-Mobility Anfang 2017 gerade recht. Das vom Bund geförderte Konsortium, das sich aus Unternehmen der Automobil-, Gas- und Mineralölindustrie zusammensetzt, strebt an, eine flächendeckende Infrastruktur für die Wasserstoffmobilität auszubauen: Bis 2023 soll es bundesweit 400 Tankstellen geben.