Die Lust auf leichte Laster fördern Die Lust auf leichte Laster fördern

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Der Nutzfahrzeugexperte Europart bietet mit der „Transporter-Station“ ein Servicekonzept, dass Kfz-Betriebe fitt für den Service leichter Nutzfahrzeuge macht. Welche Erfahrungen Kfz-Betriebe damit bereits gemacht haben, zeigen drei Praxisbeispiele.

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Ein neuer Partner der Transporter-Station von Europart ist das Unternehmen HFT aus Riedstadt. Einst ein reiner Spezialbetrieb für Kranfahrzeuge öffnete HFT 1997 seine Werkstatthallen auch für „normale“ Nutzfahrzeugkunden. Es folgten Service- bzw. Handelsverträge für Fiat- und Iveco-Nutzfahrzeuge – beste Vorraussetzungen für eine entsprechende Transporterkompetenz.

Dass Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, das weiß Geschäftsführer René Hellmich nur zu gut. Deshalb setzte er bereits vor rund drei Jahren gezielt auf die Sparte der leichten Laster. Mit Servicekonzepten aus dem Pkw-Bereich wie einem Hol- und Bringdienst konnte der Betrieb neue Großkunden wie z. B. Sixt und UPS gewinnen und so zahlreiche Serviceaufträge an Land bzw. in die 2.000 m2 große Werkstatt ziehen. Eigene Marketingideen wie die gezielte Ansprache von Wohnmobilbesitzern – auch das eine Klientel, die normale Pkw- bzw. Markenbetriebe oftmals vernachlässigen – sorgte für zusätzliche Aufträge und eine Erweiterung des Kundenstamms.

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Gerade das Transportgewerbe mit seinen zahllosen Paketdiensten sorgte in den letzten Jahren für einen stetig wachsenden Fahrzeugbestand. „In den kommenden drei Jahren rechnen wir mit zirka 20 Prozent Zuwachs in diesem Segment. Eine immer restriktivere Liefersituation in den Innenstädten – weniger und immer engere Straßen erschweren die Zufahrtsmöglichkeiten – und der Kostendruck führen weg vom großen Lkw hin zum kleinen Transporter“, schätzt Hellmich die Lage ein. „Durch unseren Zuwachs bei Transportern können wir Verluste bei großen Nfz ausgleichen.“

Konzept ohne Knebelverträge

Damit die Riedstädter vorhandenes Auftragspotenzial noch besser ausnutzen können, hat sich das Unternehmen der Transporter-Station angeschlossen. „Das neue Konzept ist umfassend, d. h. es deckt sämtliche Bereiche wie Ersatzteilversorgung, technische Unterstützung und Marketing ab“, begründet der Geschäftsführer die Entscheidung. „Außerdem gefällt uns, dass Europart ein sehr fairer Partner ist, die Transporter-Station keine ‚Knebelverträge‘ beinhaltet und zudem so gut wie kostenlos ist.“

Derart gerüstet soll der Auftragsanteil an Transportern von derzeit zirka 40 Prozent auf künftig 60 Prozent wachsen, so die Hoffnungen der Hessen. HFT übernimmt das Servicekonzept Transporter-Station gerne. Der Name sei klasse und leicht verständlich und Anbieter Europart seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner der Branche.

Auch Kfz- und Werkstattmeister Peter Dörr ist der Überzeugung, dass Transporterkunden die Arbeit an den Fahrzeugen oft besser honorieren. „Wenn sie eine Werkstatt haben, in der sie ihr ‚Schätzchen‘ gut aufgehoben wissen, sind viele Reisemobilinhaber dankbare und zufriedene Kunden – vorausgesetzt, unsere Jungs passen immer schön auf den Teppich des rollenden Wohnzimmers auf“, schmunzelt Dörr. Auch mit Behörden wie Stadt- und Gemeindeverwaltungen oder Feuerwehren klappe die Auftragsabwicklung problemloser als mit manch peniblem Privatkunden. So ist das Team von HFT überzeugt: Transporterkunden, die es einmal am Haken hat, lässt es so schnell nicht wieder los.

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