Insolvenz-Statistik Die Pleite-Kurve im Kfz-Gewerbe dreht steil nach oben
Trotz vieler Erschwernisse ist das Kfz-Gewerbe statistisch gesehen gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Doch die Phase selten werdender Insolvenzfälle ist vorbei – die Zahlen steigen. Nur in einem Branchenzweig sinken die Fälle weiter.

Die Phase rückläufiger Insolvenzzahlen im Kfz-Gewerbe ist vorbei. Wie aus der jüngsten Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervorgeht, standen im Berichtsmonat Juli erstmals seit dem Juni 2020 wieder mehr Betriebe aus der Branche vor dem Aus als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Bemerkenswert ist sowohl der deutliche Anstieg an sich als auch die Konzentration des Anstiegs auf den Aftersales.
Wie aus der Auswertung hervorgeht, stellten im Juli 48 Betriebe aus dem Bereich Kfz-Handel und -Servicegeschäft einen Antrag auf Insolvenz. Das waren 13 Betriebe mehr als im Juli 2020 (+37 %). Betroffen von den Pleiten waren kleine Unternehmen, von den wirtschaftlichen Turbulenzen betroffenen waren nur 92 Mitarbeiter – also im Schnitt zwei pro insolventem Betrieb. Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger summierten sich auf 10,5 Millionen Euro.
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