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Digitale Fahrzeugpräsentation: Standzeit 1 gleich null

| Autor: Dr. Dominik Faust

Wenn ein Fahrzeug auf den Hof kommt, sollte möglichst wenig Zeit vergehen, bis es online angeboten wird. Mit einem neuen Service reduziert ein Dienstleister die Standzeit 1 fast auf null. Dazu nutzt er ein bekanntes Hersteller-Tool.

So (Bild links) sieht der Audi A3 S-line im Original aus. Bis er so weit hergerichtet war, stand dieses identische Modell (Bild rechts) aus dem Konfigurator des Herstellers auf der Händler-Website.
So (Bild links) sieht der Audi A3 S-line im Original aus. Bis er so weit hergerichtet war, stand dieses identische Modell (Bild rechts) aus dem Konfigurator des Herstellers auf der Händler-Website.
(Bild: Dotzilla/© EVZ - stock.adobe.com)

Das Problem ist bekannt: Ein neues Fahrzeug auf dem Hof des Markenhändlers verursacht ab dem ersten Tag Kosten. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst wenig Zeit vergeht, bis die neue Ware angeboten werden kann. Doch bei der Standzeit 1 steckt der Teufel manchmal im Detail. So können nach der Bestellung durch den Händler zum Teil mehrere Wochen vergehen, bis der Wagen aufbereitet und fotografiert ist. Dann erst lässt sich das neue Angebot so ins Internet stellen, dass es Interessenten auch anspricht – nämlich mit entsprechend attraktiven Fotos.

Wie wichtig die sind, weiß zum Beispiel Constantin Lennert von der Agentur Dotzilla aus Oberhausen: „In unseren Auswertungen stellen wir über 90 Prozent höhere Klickraten auf Fahrzeuge mit Bildern fest“, sagt der Vertriebsleiter. Dahinter stehe das Streben, mit aufwendigen Hochglanzdarstellungen Emotionen bei den Interessenten zu wecken, um bei ihnen „das berühmte Haben-wollen-Gefühl“ zu wecken.

Über den Autor

Dr. Dominik Faust

Dr. Dominik Faust

Founder & CEO viadoo GmbH