Rückruf DKG-Software bei Hyundai Kona benötigt Update

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei über 3.350 Kona in Deutschland könnte der Notlaufmodus bei einem Kupplungsproblem nicht wie vorgesehen aktiviert werden. Höher sind die abzuarbeitenden Umfänge bei zwei bereits bekannten Maßnahmen der Koreaner.

Der Hyundai Kona muss in die Werkstatt.(Bild:  Hyundai)
Der Hyundai Kona muss in die Werkstatt.
(Bild: Hyundai)

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat eine neue Rückrufaktion für den Hyundai Kona veröffentlicht. „Ein Fehler im Getriebe kann zu einer unerwartet starken Verzögerung des Fahrzeugs führen“, heißt es in der Fehlermeldung der Behördendatenbank. Sie gilt auf allen Märkten für 10.575 Fahrzeuge, wovon sich den Angaben zufolge etwa ein Drittel in Deutschland befindet. Das Problem bezieht sich offenbar auf Autos mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, die einen Softwarefehler in der Getriebesteuerungseinheit (TCU) aufweisen können.

Der verhindert wohl eine Aktivierung des Notlaufmodus, wenn ein Fehler in der TCU erkannt wird. Infolgedessen könnten die Kupplungen während der Fahrt beschädigt werden und so die Beschleunigung verloren gehen. Dies gilt für Autos aus dem Bauzeitraum 4. April bis 26. Dezember 2023. Die Aktualisierung des Getriebesteuergerätes mit einer verbesserten Software läuft intern unter der Kennung „41D037“. Fragen zum Rückruf beantwortet die Hersteller-Hotline unter der Rufnummer 069/380767212.

Das gilt auch für die von uns bereits gemeldeten Aktionscodes „41D009“ und „41D033“, zu denen das KBA nun ebenfalls Stückzahlangaben gemacht hat. So betrifft erstgenannte Maßnahme bei uns 4.471 Hyundai Kona und im Ausland weitere 21.000. Der andere Rückruf ist (in Kombination mit dem ebenfalls genannten Kennung „41D022“) für weltweit rund 156.000 Ioniq 5 und 6 relevant, davon 46.600 in Deutschland.

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