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E-Auto-Prämie: Neuer Antrags-Rekord im September

| Autor: Christoph Seyerlein

Mit 6.234 Anträgen war der September bislang der stärkste Monat seit Einführung des Umweltbonuses im Juli 2016. Der Fördertopf ist aber weiter gut gefüllt. Beim gefragtesten Modell gab es im zurückliegenden Monat eine Überraschung.

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Mit 841 Anträgen stand der Streetscooter Work im September an der Spitze der Modellrangliste.
Mit 841 Anträgen stand der Streetscooter Work im September an der Spitze der Modellrangliste.
(Bild: Ford)

Mit 6.234 Anträgen war der September bislang der Monat, in dem der Umweltbonus für elektrifizierte Modelle seit der Einführung im Juli 2016 am gefragtesten war. Bislang hatte der Rekord bei 6.139 aus dem Januar 2019 gestanden. Insgesamt sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle inzwischen 141.427 Förderanträge eingegangen.

Der Subventionstopf ist damit aber weiterhin gut gefüllt. Von den verfügbaren öffentlichen Mitteln in Höhe von 600 Millionen Euro sind bislang knapp 260 Millionen Euro ausgeschöpft.

Das meistgefragte Modell war im September übrigens der Streetscooter Work. Auf ihn entfielen 841 Anträge. Er setzte sich damit vor Teslas Model 3 (790 Anträge) und dem Renault Zoe (568) an die Spitze. Bei den Plug-in-Hybriden war erneut der Mitsubishi Outlander PHEV mit 579 Anträgen deutlicher Spitzenreiter. Ihm folgte mit gehörigem Abstand die E-Klasse von Mercedes (266).

BMW ist die gefragteste Marke

Beliebteste Marke ist seit Beginn des Förderprogramms BMW. Für Modelle der Münchner gingen bislang 22.965 Anträge beim BAFA ein. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Renault (18.706) und Smart (15.423).

Bei den Bundesländern führt Nordrhein-Westfalen mit 35.859 Anträgen die Rangliste vor Bayern (27.249) und Baden-Württemberg (23.801) an. Die Mehrheit der Fördergesuche kommen bislang von Unternehmen (77.604), der andere große Teil stammt von Privatpersonen (61.357).

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