Lage im Kfz-Gewerbe E-Autos legen zu, das Geschäft bleibt schwierig

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Das Kundeninteresse an E-Autos übertrifft die Prognose des ZDK für 2026 um fast 110.000 Einheiten. Für den Autohandel bleibt die Lage dennoch schwierig, wie eine ZDK-Umfrage und eine begleitende Marktforschung zeigen.

Das Privatkundeninteresse an E-Autos ist in 2026 deutlich gestiegen. Jetzt muss die Politik für die erforderlichen Rahmenbedingungen sorgen, so der ZDK.(Bild:  KIT)
Das Privatkundeninteresse an E-Autos ist in 2026 deutlich gestiegen. Jetzt muss die Politik für die erforderlichen Rahmenbedingungen sorgen, so der ZDK.
(Bild: KIT)

Eine Woche vor Beginn der Automechanika in Frankfurt zeigt eine aktuelle ZDK-Umfrage unter rund 400 Autohäusern und Werkstätten ein zwiespältiges Bild: Der Elektroauto-Absatz gewinnt spürbar an Fahrt, die wirtschaftliche Gesamtlage im Fahrzeughandel bleibt jedoch angespannt.

ZDK korrigiert Prognose nach oben

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hebt seine Jahresprognose für Elektroautos deutlich an: Für 2026 erwartet er rund 817.000 neu zugelassene BEVs – 109.000 mehr als noch zum Jahreswechsel und 272.000 mehr als 2025. Hinzu kommen etwa 366.000 Plug-in-Hybride. Der Gesamtmarkt bleibt mit rund 2,95 Millionen Neuzulassungen unverändert, sodass der Zuwachs zulasten der Verbrenner geht. Besonders stark wächst laut ZDK die private Nachfrage: 2026 werden über 370.000 private BEV-Neuzulassungen erwartet, etwa doppelt so viele wie im Vorjahr.