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E-Käfer: VW lässt den Herbie summen

| Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Die Elektromobilität zieht weite Kreise. Nicht nur das Angebot an Neuwagen steigt, dazu kommt die Möglichkeit, Oldtimer auf E-Antrieb umzustellen. Nun unterstützt VW ein Unternehmen bei der Umrüstung einer Ikone des Konzerns.

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VW unterstützt das Unternehmen Eclassics bei der Umrüstung alter Käfer.
VW unterstützt das Unternehmen Eclassics bei der Umrüstung alter Käfer.
(Bild: Volkswagen)

VW setzt sein automobiles Erbe unter Strom. Den Anfang macht der Käfer. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Eclassics aus Renningen (Stuttgart) werden Fahrzeuge des einstigen Bestsellers elektrifiziert. Der erste seriennahe E-Käfer ist derzeit auf der IAA noch bis zum 22. September zu sehen.

Der E-Motor, der auch im neuen E-Up zum Einsatz kommen wird, leistet 60 kW/82 PS. Die 36,8 kWh starke, im Fahrzeugboden platzierte Lithium-Ionen-Batterie liefert Energie für eine Reichweite von bis zu 200 Kilometer. Der E-Käfer bringt 1.280 Kilogramm auf die Waage. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 150 km/h angegeben. Von 0 auf 50 km/h dauert es vier Sekunden; bis Tempo 80 erreicht wird, vergehen acht Sekunden. Mittels CCS-Schnellladesystem lässt sich innerhalb einer Stunde die Energie für rund 150 Kilometer nachladen.

E-Käfer: VW lässt den Herbie summen

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Weitere Fahrzeuge wie die „Bulli“-Modelle oder der 356er Porsche sollen ebenfalls elektrifiziert werden. Der Modulare E-Antriebs Baukasten (MEB) könnte zudem für die Umrüstung genutzt werden. Preis und Angaben zur Dauer der Umrüstung nennt VW noch nicht. Die Kosten dürften aber im fünfstelligen Bereich liegen.

Die Zusammenarbeit zwischen VW und Eclassics läuft übrigens schon eine ganze Weile, dank der Präsenz auf der IAA wird das Konzept aber nun deutlich mehr Käfer-Fahrern bekannt werden. Auch Preise haben die Partner in der Vergangenheit bereits kommuniziert: 99.000 Euro stehen in der Liste für ein Cabrio.

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