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Erster vollelektrischer Mini von Toyota

Autor / Redakteur: sp-x / Jens Rehberg

Japans Gesellschaft ist überaltert. Toyota hat dafür jetzt ein passendes Fahrzeugkonzept vorgestellt, das bereits im kommenden Jahr in den dortigen Handel kommen soll.

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Kleinstwagen, für Fernost auch als „Kei-Cars“ bezeichnet, machen in Japan über ein Drittel der Pkw-Neuzulassungen aus.
Kleinstwagen, für Fernost auch als „Kei-Cars“ bezeichnet, machen in Japan über ein Drittel der Pkw-Neuzulassungen aus.
(Bild: Toyota)

Mit „konventionellen“ E-Autos tut sich Toyota noch schwer, bei den Micro-Cars haben die Japaner aber bereits ein serienreifes Modell in der Schublade. Auf der Future Expo in Tokio hat der Autobauer nun ein ultrakompaktes E-Mobil für Senioren, Fahranfänger und Kurzstreckenpendler vorgestellt, das 2020 auf den japanischen Markt kommen soll. Der Zweisitzer ist nur 2,49 Meter lang und soll Strecken bis zu 100 Kilometer mit einer Batterieladung fahren. Die Maximalgeschwindigkeit beträgt 60 km/h.

Mit dem Kleinstwagen reagiert Toyota nicht nur auf das Verkehrs- und Luftproblem in Städten, sondern auch auf die Überalterung insbesondere der japanischen Gesellschaft. Darüber hinaus will das Unternehmen Erfahrungen mit Batterietechnik sammeln und neue Geschäftsmodelle erproben. Unter anderem soll die kontinuierliche Überprüfung der Batteriekapazität als Dienstleistung angeboten werden. Interessant könnte solch ein Service unter anderem für Leasingunternehmen sein, aber auch für Privatleute, die ihr E-Auto weiterverkaufen wollen.

Bei rein batteriebetriebenen Pkw hat Toyota allerdings weiterhin eine Lücke im Portfolio – immerhin zeigt die Tochter Lexus auf der Motor Show in Tokio Ende Oktober die Studie eines möglichen künftigen Vollstromers.

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