Neuwagenhandel Fast 90 Prozent der Händler kämpfen mit Umsatzverlusten

Autor: Jakob Schreiner

Das Handelsgeschäft vieler Kfz-Betriebe ist aufgrund der geschlossenen Schauräume am Boden. Auch das Servicegeschäft gerät zunehmend unter Druck. Das geht aus dem aktuellen Branchenindex hervor.

(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Das größte Sorgenkind der Markenpartner ist wie bereits im ersten Lockdown das Handelsgeschäft – insbesondere der Neuwagenhandel. Fast neun von zehn befragten Autohausinhabern verbuchen im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Umsätze beim Verkauf neuer Fahrzeuge. Lediglich knapp 10 Prozent konnten ihre Umsätze auf Vorjahresniveau halten. Der Branchenindex (BIX) für Februar 2021 von Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), BBE Automotive und »kfz-betrieb« zeigt ein entsprechendes Bild von der aktuellen Situation. Für den BIX werden jeden Monat die Verantwortlichen von jeweils 100 Vertragspartnern und 100 freien Werkstätten befragt.

Etwas besser, aber immer noch weit weg von einem akzeptablen Niveau, sieht es laut den Unternehmern im Gebrauchtwagengeschäft aus. Über 70 Prozent liegen unter dem Umsatzniveau des Vorjahresmonats, etwa jeder fünfte Betrieb konnte es immerhin noch halten.

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Redakteur Ressort Service & Technik