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Fiat 500 von der Palette

| Autor: Christoph Baeuchle

In Berlin sind Pop-up-Stores hip. Da darf die Autohaus-Gruppe König mit einem eigenen Angebot nicht fehlen. In seinem ehemaligen Renault-Standort verkauft der Händler nun Fiat 500 von der Europalette. Das läuft.

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Neu in Berlin: der Fiat-Pop-up-Store vom Autohaus König.
Neu in Berlin: der Fiat-Pop-up-Store vom Autohaus König.
(Bild: Baeuchle/»kfz-betrieb«)

Berlin hat einen neuen Pop-up-Store. In Spandau hat die Autohaus-Gruppe König ihren alten Renault-Standort kurzerhand in einen zeitweiligen Fiat-Schauraum umgewidmet. Statt Kadjar und Captur verkauft der Händler nun Fiat 500 – palettenweise.

Das neue Angebot an einer der am stärksten befahrenen Berliner Straßen (Am Juliusturm) kommt gut an. „Allein am Eröffnungswochenende haben wir rund 20 Fahrzeuge verkauft“, berichtet Dirk Steeger, Geschäftsführer beim Autohaus König.

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Steeger hofft, dass sich der Absatz in den nächsten Wochen vervielfacht, wenn sich die Nachricht von dem temporären Schauraum herumgesprochen hat. Wie lange es ihn geben wird, ist noch nicht klar. Drei Monate sollten es schon sein. „Bis dahin wollen wir rund 200 Einheiten verkaufen.“

Für das Autohaus ein gutes Geschäft. Denn die Investitionen sind zunächst überschaubar: ein XXL-Plakat über der Außenfassade und jede Menge Fiat 500. „Wir haben rund 15.000 Euro investiert“, erläutert der Geschäftsführer.

Nicht nur die Location zieht junge Käufer an, sondern auch der Preis: 88 Euro monatlich für einen Fiat 500 – ohne Anzahlung. Kaum finanzierbar für den Händler? Die rund 200 Autos stehen noch in Originalverpackung im Pop-up-Store. Auspacken muss der Kunde quasi selbst.

Seit vergangenem Frühjahr gehört König auch zu den großen Fiat-Händlern. Ihre Ziele für das italienische Fabrikat hat die Autohaus-Gruppe deutlich übertroffen: Im ersten (nicht vollen) Geschäftsjahr verkaufte sie 1.100 Fiat-Pkws und 150 Fiat-Nutzfahrzeuge, zudem 320 Jeeps. Ursprünglich hatte Steeger mit etwa halb so vielen Einheiten geplant.

Der Berliner Händler hat sich für das laufende Jahr ehrgeizige Ziele gesetzt. Nachdem im vergangenen Jahr der Umsatz von 153 Millionen Euro auf 249 Millionen Euro stieg, will König im laufenden Jahr rund 350 Millionen Euro erreichen.

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