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Gebrauchtwagenkauf: Nicht ohne Garantie

| Autor: Jakob Schreiner

Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine Gebrauchtwagengarantie für die Mehrheit Kunden eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung spielt. Es zeigt sich aber auch, dass weniger als zwei Drittel überhaupt die Vorteile einer Garantie gegenüber der gesetzlichen Gewährleistung kennen.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Für rund zwei Drittel (62 %) der Gebrauchtwagenkäufer kommt ein Kauf nur mit entsprechender Garantie infrage. Mehr als die Hälfte ist außerdem auch bereit, die Sicherheit beim Gebrauchten entsprechend zu bezahlen, wie eine aktuelle Studie der Gebrauchtwagenplattform Heycar zeigt. Rund ein Drittel der Befragten wäre bereit bis zu 250 Euro auszugeben und 15 Prozent bis zu 500 Euro. Sieben Prozent würden sogar bis zu 1.000 Euro für eine Garantie bezahlen.

Weiter zeigt sich, dass mit zunehmendem Alter der Wunsch nach Absicherung zunimmt. So kommt für 68 Prozent der über 55-Jährigen ein Gebrauchtwagen ohne Garantie nicht infrage. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es mit 47 Prozent weniger als die Hälfte. Auffällig dabei ist aber auch: Im Gegensatz zu zehn Prozent der 18- bis 24-Jährigen möchten 39 Prozent der über 55-Jährigen nicht für eine Garantie bezahlen.

Unabhängig vom Alter der Befragten sind die Studienmacher der Meinung, dass Aufklärungsarbeit zum Mehrwert der Garantie gegenüber der Kunden nötig sei. Zwar spielt für die große Mehrheit der Befragten (81 %) die Garantie eine tragende Rolle bei der Kaufentscheidung, aber fast die Hälfte aller Studienteilnehmer (42 %) kennt den Unterschied zwischen der gesetzlichen Gewährleistung und einer freiwilligen Garantie nicht.

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 Jakob Schreiner

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Redakteur Ressort Service & Technik