Gefahren: Audi A3 – Klasse statt Masse

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Das geringere Gewicht spürt man nicht erst an der Tankstelle. Sondern auch beim Fahren wirkt der A3 schlank und handlich. Auf einer gewundenen Landstraße gibt er deshalb den agilen Kurvenräuber und schnürt fröhlich die Ideallinie entlang. Mit einer präzisen Lenkung und der serienmäßigen Quersperre in der ESP-Elektronik dreht er willig ein und mit ordentlichem Drehmoment zieht er aus den Kurven genauso schnell wieder heraus.

Auf der Autobahn dagegen wirkt er gelassen und gediegen wie ein Großer, bügelt die Straße und rollt leise dahin. Diesen Spagat kann man mit jetzt auch im A3 noch steigern und erstmals das „Drive Select“-Programm nutzen: Mit elektronisch verstellbaren Dämpfern, einer unterschiedlichen Programmierung für die Lenkung und einer anderen Steuerung fürs Getriebe wird der Kompakte dann wahlweise noch knackiger oder noch komfortabler.

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Zum Start gibt es den A3 mit zwei Benzinern mit 90 kW/122 oder 132 kW/180 PS und einem neuen TDI-Motor. Der Vierzylinder hat zwei Liter Hubraum, kommt auf 110 kW/150 PS und macht bei der ersten Testfahrt eine gute Figur. Zwar knurrt er vielleicht noch ein wenig zu laut. Aber er wuchtet bis zu 320 Nm auf die Straße und bringt den A3 damit flott in Fahrt: Tempo 100 sind in 8,6 Sekunden erreicht, mit maximal 216 km/h muss man sich auch vor den größeren Limousinen auf der Überholspur nicht verstecken, und was man dort vielleicht trotzdem an Zeit verliert, macht man an der Tankstelle wieder wett. Denn zumindest im Normzyklus ist der Diesel mit 4,1 Litern zufrieden und kommt deshalb ohne Boxenstopp fast 1.200 Kilometer weit.

S3 läuft sich bereits warm

Bei den drei Motoren wird es aber nicht bleiben. Noch in diesem Jahr folgen ein weiterer Diesel mit 1,6 Litern Hubraum und 77 kW/105 PS, der noch einmal drei Zehntelliter weniger verbraucht, ein 103 kW/140 PS starker 1,4-Liter-Benziner mit Zylinderabschaltung und 4,9 Litern Normverbrauch sowie zur Preiskorrektur ein 1,8 Liter großer Sauger. Für Sparer folgen dann im Jahr darauf eine Erdgasvariante und 2014 ein Plug-In-Hybrid und für Sportler läuft sich bereits der neue S3 warm. Auch bei den Karosserievarianten geht es flott weiter: Der Sportback steht schon im Herbst in Paris und später gibt es neben dem Cabrio erstmals auch eine kleine Limousine.

Innen nobler, auf der Straße sportlicher und sicherer, an der Tankstelle sparsamer und beim Händler mehr Auswahl denn je – so sieht sich Audi für das Gerangel am oberen Ende der Golfklasse bestens gerüstet, sagt Produktmanager von Ohain, der die Führungsposition des A3 eisern verteidigen will. „Wir waren in diesem Segment die ersten und wollen es auch bleiben.“

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