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Gefahren: Audi A4 Avant

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Der neue Audi A4 kommt im November als Limousine und Kombi auf den Markt – auch wenn das nicht jeder auf den ersten Blick erkennen mag. Die Ingolstädter setzen vor allem auf innere Werte.

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Audi schickt am 16. November den neuen A4 Avant ins Rennen.
Audi schickt am 16. November den neuen A4 Avant ins Rennen.
(Foto: Audi)

Kein Raunen geht durch die deutschen Fuhrparks, stumm blicken Einkauf und Verwaltung auf gewohnte Formen und Rundungen, die in ihrer Unaufgeregtheit für viele Unternehmen als passende Visitenkarte beim Kunden gelten. Der Audi A4 Avant ist einer der besonderen Lieblinge von Flottenmanagern und ihrer dienstwagenfahrenden Kollegen. Er hat nicht nur fast 70 Prozent Anteil an der gesamten Baureihe, in gleichem Anteil rollt er auch in die Bestände deutscher Fuhrparks.

Mit ihm ist man stets korrekt gekleidet, gute Restwerte versprechen hohe Wirtschaftlichkeit und die Schadstoffemissionen der Motoren passen ebenfalls in die Kleiderordnungen der Betriebe. Aber so manch einer hätte sich beim neuen, ab 32.500 Euro erhältlichen A4 Avant doch einen etwas frischeren Wind aus Ingolstadt gewünscht.

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Wie auch immer, der A4 Kombi kommt zeitgleich mit der Limousine am 16. November auf den Markt und kostet 1.800 Euro mehr als diese. Der Basisbenziner mit 110 kW/150 PS und Siebengangautomatik, der allerdings erst zum Jahreswechsel erscheint, ist ein Vierzylinder, der auch in kleineren Konzern-Modellen wie dem Seat Ibiza oder dem VW Polo werkelt. Das tut seiner Attraktivität durch Genügsamkeit trotz des Verzichts auf Zylinderabschaltung keinen Abbruch.

Diesel-Einstieg für 36.900 Euro

250 Nm Drehmomentspitze und ein offizieller Verbrauch von rund 5 Litern Benzin auf 100 Kilometer können sich in dieser Klasse durchaus sehen lassen. Bis zum Start des kleinen Benziners markiert ein Diesel den Avant-Einstieg. 36.900 Euro kostet der Zweiliter-Selbstzünder mit ebenfalls 110 kW/150 PS aber 320 Nm Drehmomentmaximum. Diese Version und die nochmals im Verbrauch gesenkte TDI-Ultra-Variante (37.100 Euro, 3,8 l/100 km) sind die einzigen der fünf zum Start angebotenen Modelle, die mit einem manuellen Sechsgang, statt Automatikgetriebe angeboten werden.

Wie gesagt, optisch hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan. Erst auf den zweiten Blick offenbart die Karosserie Veränderungen. Vorn dominieren schnittige Scheinwerfer, die auch mit LED-Matrix-Technik zu haben sind. Vor allem von hinten wirkt der A4 Avant breiter als ein Vorgänger erreicht gefühlt das Format des größeren A6. Wirklich beeindruckend ist der Innenraum geraten, hier herrscht Oberklassenniveau. Zudem wetteifern viele Assistenzsysteme um die Kundengunst, wer das maximale Sicherheitspotenzial ausschöpfen will muss gut 4.000 Euro investieren.

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