Gefahren: Audi Q5 – die eierlegende Wollmilchsau

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Wie diesem haben die Audi-Schöpfer übrigens auch dem Q5 im Zug der Modellpflege bei kaum erhöhten Preisen noch mehr Liebe im Innenraum angedeihen lassen: Der Chromzierat hat spürbar zugenommen, neue Hölzer wie das yachtbodenähnliche Eiche Beaufort (gegen 110 Euro Aufpreis) und ein noch logischeres MMI-Bediensystem machen das Fahren schöner, klüger und komfortabler. Und wohl nur Audi-Freaks werden im Drehdrück-Bedienknopf mit entsprechendem Monitor noch Details vermissen, die etwa A3 oder A8 schon beherrschen.

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Hier nur so viel: Die schicke und nützliche Google-Navigation mit Stauumfahrung beherrscht nun auch der Q5 (Navigation Plus kostet 2.810 Euro) – und wer gern mit acht Smartphones, Tablets oder Notebooks gleichzeitig im SUV ins Internet gehen möchte, dem erlauben dies ebensoviele W-Lan-Verbindungen.

Serienmäßige Pausenglocke

Dies ist aber kein Multimedia-Fachmagazin – darum lieber zur Sicherheits-Offensive im Q5. Die adaptive Geschwindigkeitskontrolle bringt den Wagen nun wie bei anderen Wettbewerbern auch unterhalb von 30 Stundenkilometern zum kompletten Stopp. Und zahlreiche weitere Assistenten für die Spurhaltung sorgen für sehr entspannte Langstreckenfahrten. Wer dabei einzuschlafen droht, den warnt die aufblinkende und piepende „Pausenempfehlung“. Übrigens serienmäßig, im Gegensatz zu den vorgenannten Features.

Denn ganz premiumlike kann der Q5 selbst beim Ordern der 35.200 Euro teuren Einstiegsvariante mit dem frontgetriebenen Zweiliter-Diesel (alle anderen starten mit Quattro) noch mit diversen Zubehörteilen um fünfstellige Summen verteuert werden. 43 Seiten eng bedruckte Preisliste geben da von „Designpaket Leder Feinnappa Audi exklusive mit Sportsitzen vorn“ (5.100 Euro), „klimatisierte Getränkehalter“ (130 Euro) oder „Xenon plus“ (1.060 Euro) bis zu „Adapterkabelset für Audi Music Interface“ (55 Euro) zahlreiche Anregungen. Indes ist auch die ordentlich ausgestattete Basis mehr als eine Überlegung wert. Vor allem für all jene, die einen SUV eben nicht wegen seiner Geländefähigkeiten kaufen. Und das ist wohl die Mehrheit.

Die wird es übrigens mögen, dass auch der Basis-Q5 mit seinen 143 PS schon tiefergelegt ist. Zum Spritsparen, leichter einsteigen - oder einfach, weil ein SUV eben weniger im Wald als vor dem Walldorf-Kindergarten eine gute Figur machen soll.

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