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Gefahren: Kia X-Ceed – der Bestseller

| Autor: Andreas Wehner

Kia erweitert seine kompakte Ceed-Familie erneut. Seit dem 21. September ist der Crossover X-Ceed erhältlich. Er bietet deutlich mehr als nur eine höhere Sitzposition – und soll sich zur meistverkauften Variante der Baureihe aufschwingen.

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Der Kia X-Ceed kostet mindestens 21.390 Euro.
Der Kia X-Ceed kostet mindestens 21.390 Euro.
(Bild: Kia)

Ein echtes SUV ist er ja nicht. Dennoch soll der neue Kia X-Ceed bei Kunden wildern, die sich einen Hochbeiner wünschen – und gleichzeitig schick und sportlich unterwegs sein wollen. Seit dem 21. September ist die vierte Karosserievariante für Kias Ceed-Baureihe im Handel.

Und Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, hat hohe Erwartungen. Der X-Ceed soll die Kompaktwagenverkäufe der Koreaner noch einmal kräftig pushen. Und das, nachdem sich der Ceed bereits zur meistverkauften Baureihe in der Kia-Palette emporgeschwungen hat. Schon ohne den Crossover entfielen bei den Koreanern 30 Prozent der Neuzulassungen in den ersten acht Monaten dieses Jahres auf die drei derzeit erhältlichen Ceed-Modelle.

Kia X-Ceed: Höhergelegt mit hohen Erwartungen

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Das macht Cost bislang vor allem am Proceed fest. Der Shooting Brake, der im Januar an den Start ging, übertraf die Erwartungen des Importeurs schnell. „Und wir spüren sogar einen Mitnahmeeffekt für den Fünftürer und den Kombi. Die Verkäufe beider Modelle sind nach der Einführung des Proceed auch noch einmal nach oben gegangen“, erläutert der Geschäftsführer.

Einen ähnlichen Effekt erhofft er sich jetzt vom X-Ceed – auch weil sich dieser noch deutlicher von den anderen Baureihen unterscheidet und eine aktuell stark gefragte Form hat. 50 Prozent der Ceed-Verkäufe sollen dabei im kommenden Jahr auf den neuen Crossover entfallen.

Und was kriegt der Kunde dafür? Zunächst einmal ein Auto, in dem er 4,4 Zentimeter höher sitzt als im Ceed-Fünftürer. Der Radstand ist gleich geblieben, somit sollte auch genug Platz im Innenraum sein. Der Kofferraum ist im X-Ceed mit 426 Litern um 31 Liter größer als im Ceed. Bei umgelegter Rückbank passen 1.378 Liter in den Crossover.

Optisch unterscheidet sich der X-Ceed deutlich von seinen Schwestermodellen. Vom Fünftürer haben die Designer nur die vorderen Türen übernommen – der Rest ist neu. Auffällig ist vor allem die neu interpretierte, deutlich massivere „Tigernase“, wie bei Kia die Form des Kühlergrills genannt wird.

Erstmals bietet Kia im X-Ceed optional das neue 12,3 Zoll große volldigitale Kombiinstrument an. Neu ist zudem das 10,25-Zoll-Navigationssystem, das Bluetooth-Mehrfachverbindungen ermöglicht und dessen Bildschirm sich per Split-Screen-Funktion unterteilen lässt. Es bildet zugleich die Schnittstelle zum Konnektivitätssystem „Kia UVO Connect“, das Echtzeitinformationen und App-gesteuerte Fernbedienungsfunktionen bietet.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«