Genfer Salon: Skoda baut Produktreihen aus
Auf dem Genfer Salon dürften Skoda-Besucher zunächst die neue SUV-Studie „Vision S“ erblicken. Doch die Tschechen bauen auch andere Produktlinien aus.

Skoda stellt in Genf einige Modellneuheiten vor. Blickfang des Messeauftritts wird allerdings die SUV-Studie „Vision S“ werden. Mit der Studie wagen die Tschechen den Blick in die Zukunft, denn bereits 2017 soll ein weiteres SUV das Modellspektrum der Marke erweitern. Der Vision S gilt dabei bereits als seriennah.
Bei 4,70 Meter Länge und 2,79 Meter Radstand, 1,91 Meter Breite und 1,68 Meter Höhe sind in dem Showcar laut Skoda zunächst sechs Sitzplätze in drei Sitzreihen untergebracht. Optisch orientiert sich der Allrader mit scharf geschnittenen Karosserielinien und einem markanten Kühlergrill am Design der aktuellen Modellpalette rund um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten.
Angetrieben wird das Konzeptfahrzeug mit einem Plug-in-Hybrid-Aggregat: Der Vision S beschleunigt laut Herstellerangaben mit 165 kW /225 PS Systemleistung in 7,4 Sekunden von null auf 100 km/h und wird knapp 200 km/h schnell. Auf 100 Kilometer soll der Verbrauch bei 1,9 Liter Benzin liegen. Das entspricht einer CO2-Emission von 45 g/km. Der Vision S soll bis zu 50 Kilometer weit rein elektrisch fahren, mit beiden Antrieben liegt die Reichweite bei maximal 1.000 Kilometer.
Mit der Studie bekräftigt Skoda den geplanten Ausbau seiner SUV-Palette. Neben einer Neuauflage des Yeti ist ein Mittelklasse-SUV nach Vorbild des Konzeptfahrzeugs geplant. Als Name für die Verkaufsversion wird in Presseberichten immer wieder „Kodiak“ genannt, früher lief das Projekt unter dem Namen „Snowman“.
Neues von Octavia und Fabia
Auf dem diesjährigen Auto-Salon ist zudem erstmals der Octavia RS 4×4 zu sehen: Skoda liefert das Spitzenmodell der Octavia-Flotte als Limousine und Kombi mit dem 2,0 TDI-Motor mit 135 kW/184 PS und DSG-Getriebe an Kunden aus. Käufer sieht Skoda dabei sowohl in den Familien als auch bei Freizeitsportlern wie berufstätigen Vielfahrern. Der Octavia RS 4×4 beschleunigt den Angaben zufolge in 7,6 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht 228 km/h Höchstgeschwindigkeit. Den NEFZ-Verbrauch gibt Skoda mit 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer an.
Für wirtschaftlich denkende Fahrer bringt Skoda die Gas-Variante des Octavia mit. Die durchschnittlichen Kraftstoffkosten für den Octavia G-TEC beziffert der Importeur mit knapp vier Euro pro 100 Kilometer. Auf Wunsch stattet Skoda das Erdgasmodell mit dem DSG-Getriebe aus. Der 1,4 TSI leistet 81 kW (110 PS), pro Kilometer emittiert das Fahrzeug weniger als 100 Gramm CO2.
Weiterhin baut Skoda die Scout-Line-Reihe aus. Der Rapid Spaceback Scout Line erhält Zuwachs mit dem Fabia Combi Scout Line. Zu erkennen ist die Ausstattungslinie an Anbauteilen im robusten Offroad-Look und speziellen Ausstattungsfeatures. Als Antriebsaggregate stehen drei Benzinmotoren sowie zwei Diesel zur Wahl.
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