Kfz-Gewerbe Sachsen-Anhalt Geschäftsführer Frank Gross setzt sich zur Ruhe

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Doris Pfaff

Das Kraftfahrzeuggewerbe in Sachsen-Anhalt hat einen neuen Geschäftsführer. Michael Koch folgt Frank Gross ins Amt, der nun in den Ruhestand geht.

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Der Landesverband Sachsen-Anhalt verabschiedete seinen langjährigen Geschäftsführer Frank Gross in den Ruhestand.
Der Landesverband Sachsen-Anhalt verabschiedete seinen langjährigen Geschäftsführer Frank Gross in den Ruhestand.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Stabwechsel beim Landesverband Sachsen-Anhalt: Nach 29 Jahren im Amt geht Frank Gross als Geschäftsführer des Landesverbands Sachsen-Anhalt in den Ruhestand. Ihm folgt Michael Koch nach.

Koch fungiert seit neun Jahren als Justiziar für den Verband und hat mit seinem neuen Amt auch die Geschäftsführungen für den Landesinnungsverband, das Bildungszentrum und die Wirtschaftsgesellschaft inne.

In die Amtszeit von Frank Gross fiel der Aufbau des Bildungszentrums (BTZ) in Möckern bei Magdeburg am Sitz des Verbands. Zusammen mit Peter Gebbers, Geschäftsführer von 1989 bis 2009, baute Gross den Bildungsbetrieb auf. Das BTZ zählt 20 Mitarbeiter; die Geschäftsstelle für Verband und Wirtschaftsgesellschaft wird von fünf Mitarbeitern betrieben.

Ganz oben auf der Agenda: AÜK

In Sachsen-Anhalt betreut der Landesverband die Betriebe in den 22 Innungen direkt, wenn es um inhaltliche und juristische Fragen geht. Elf Innungen betreut der Verband darüber hinaus in Sachen Fahrzeugüberwachung. Wie im gesamten Kfz-Gewerbe ist auch in Sachsen eines der großen Themen aktuell die AÜK. Für die elf Innungen, für die der LV die Anerkennung der Fahrzeugüberwachung übernommen hat, wird das Verfahren zum Juni 2021 abgeschlossen sein.

Michael Koch hat aber schon eine neue Aufgabe. „Wir wollen eine digitale Gesellenprüfung in Sachsen-Anhalt einführen“, machten Vizepräsident Frank Förster und Präsident Thomas Peckruhn deutlich.

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