Ford Händler bekommen neue Verträge und ein Agenturmodell

Von Julia Mauritz

Der Kölner Hersteller führt das Agenturmodell ein. Damit steht Ford nicht allein – geht aber deutlich anders vor als zahlreiche Wettbewerber. Kündigen will Ford die Händlerverträge nämlich erst in einem zweiten Schritt. Das besondere Vorgehen erläutert Christian Weingärtner, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.

Ford will die Transformation seines Händlernetzes partnerschaftlich angehen.
Ford will die Transformation seines Händlernetzes partnerschaftlich angehen.
(Bild: Hugo Pfohe)

Hinter Christian Weingärtner, der seit dem 1. Februar 2022 das operative Geschäft von Ford in Deutschland leitet, liegen anstrengende drei Wochen: In 27 Veranstaltungen hat er den deutschen, österreichischen und schweizerischen Partnern persönlich den Zukunftsplan von Ford vorgestellt. Vor allem ein Punkt hat es in sich: Der Hersteller will seine Vertriebsstrukturen modernisieren und führt in diesem Zuge ein Agenturmodell ein.

Anders als manche Wettbewerber, die erst die Verträge kündigen und sich dann der inhaltlichen Gestaltung widmen, geht Ford seinen eigenen Weg, wie der Geschäftsführer Vertrieb und Marketing im Gespräch mit »kfz-betrieb« betont: „Wir werden diesen Transformationsprozess nicht übers Knie brechen, sondern ihn partnerschaftlich mit unserem Händlernetz entwickeln, damit er am Ende in ein faires Modell für alle Beteiligten mündet“, versichert Christian Weingärtner.