Händlerzufriedenheit: Porsche vorneweg, Nissan ganz hinten

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In der Gruppe der deutschen Premiumhersteller bewerteten die Studien-Teilnehmer aus dem Mercedes-Netz ihren Partner mit einer Gesamtzufriedenheit von 2,26 deutlich schlechter als noch ein Jahr zuvor (1,94). Aufgrund der ebenfalls negativen Entwicklung in der Gesamtzufriedenheit bei Audi (2,5 / -0,04) und BMW (2,61 / -0,29) kann das Daimler-Hauptfabrikat aber auch in diesem Jahr den Gruppensieg für sich verbuchen.

Die „Markenmonitor“-Studie

Die Ergebnisse des mittlerweile 21. Markenmonitors basieren auch in diesem Jahr auf rund 1.000 telefonischen Interviews (2018: 960) mit Inhabern, Geschäftsführern und Verkaufsleitern markengebundener Autohäuser und werden anhand einer Notenskala von 1 (= sehr gut) bis 6 (= ungenügend) ausgewiesen. Reine Servicebetriebe sowie Niederlassungen der Hersteller sind von den Analysen ausgeschlossen.

Verantwortlich für die Umsetzung und Konzeption sowie für die Ergebnisauswertung und -interpretation der Zufriedenheitsstudie zeichnet das Geislinger Institut für Automobilwirtschaft (IFA). Seit 2013 leitet Prof. Dr. Stefan Reindl die Untersuchung. Die Datenerhebung führt das Marktforschungsinstitut Puls durch.

Kooperationspartner der Studie sind die Schwacke GmbH, die CG Car-Garantie Versicherungs AG sowie die Santander Consumer Bank AG.

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Schaut man tiefer in die Detailergebnisse, stechen auch bei den bestplatzierten Fabrikaten einige Werte negativ heraus: So kassiert zum Beispiel Mercedes von seinen Partnern für seine Liefertreue bei Teilen und Zubehör eine Durchschnittsnote von 3,08. Und VW bekommt für seine Maßnahmen zur Eindämmung des Intrabrandwettbewerbs lediglich eine 3,51.

Aber es gibt natürlich auch Positivbeispiele: So belohnen die Mercedes-Partner den Hersteller für seine Imagearbeit mit der sehr guten Durchschnittsbewertung 1,35. Toyota bekommt für die Qualität seiner Fahrzeuge eine 1,38. Und Porsche erhält für seine Garantie- und Kulanzabwicklung bei Neuwagen eine 1,84 vom Handel.

Hinten ist am meisten los

Auf den hinteren Plätzen des Fabrikatsrankings war in diesem Jahr mehr Bewegung als vorne. Auf dem allerletzten Platz landete 2018 Nissan mit einer Gesamtzufriedenheit seiner deutschen Händler von 2,98 – also lediglich „zufriedenstellend“. Im Vorjahr hatten die Nissan-Partner immerhin noch im Schnitt eine 2,77 gegeben.

Im Vorjahr hatte Fiat mit 3,01 die rote Laterne gehalten. Knapp davor waren Honda (2,87) und Citroën (2,83) gelandet. 2018 nimmt Kia mit der Gesamtnote 2,69 den vorletzten Rang ein. Nur unwesentlich besser wurde Ford von seinen Händlern benotet (2,68) – und rutschte damit vom 12. auf den 25. Platz ab.

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