Hedin US Motor
„Wir wollen europäischer Marktführer für Pick-ups werden“
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Seit August importiert Hedin US Motor den Pick-up Ford F-150 nach Deutschland. Nach einem holprigen Markteintritt nimmt nun das Händlernetz Form an. CEO Anderz Larqvist schildert seine Vertriebspläne.
Dass sich ein Markteintritt in Deutschland in der Praxis als schwieriger entpuppt als vermutet, musste schon manch neuer Player erfahren. Hedin US Motor bildet da keine Ausnahme. Seit August importiert das Tochterunternehmen der Hedin Mobility Group den Pick-up Ford F-150 nach Deutschland – rund ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant. „Wir hatten einen steinigen Weg zu meistern“, sagt Anderz Larqvist, CEO von Hedin US Motor. Langwieriger als gedacht hätten sich vor allem die Vertragsverhandlungen mit dem Ford-Partnerverband gestaltet: „Wir haben gemeinsam die Händlerverträge nachgebessert beziehungsweise vereinfacht.“
In den kommenden Monaten liegt der Fokus nun vor allem darauf, das Auto den deutschen Kunden näher zu bringen und den Vertrieb hochzufahren. Verkauft wird der F-150 in den Varianten XLT, Lariat, Limited und Raptor über die Ford-Partner. Hedin US Motor hat sich für das klassische Vertriebsmodell entschieden. „Das Interesse der Ford-Betriebe an einem Vertriebsvertrag für den F-150 ist sehr groß. Dazu trägt nicht nur das ikonische Modell F-150 bei, sondern auch die Tatsache, dass sich die Investitionen in einem vertretbaren Rahmen bewegen“, bemerkt Anderz Larqvist, „neben einer ansprechenden Produktpräsentation ist es für uns vor allem wichtig, dass unsere Partner eine gute Portion Leidenschaft mitbringen und an das Auto glauben. Denn es verkauft sich nicht von selbst.“ Daher legt er großen Wert auf spezialisierte Verkäufer: „Grundsätzlich kann man sagen, dass die Händler, die den Ford Ranger erfolgreich verkaufen, prädestiniert für den Vertrieb des F-150 sind.“
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