Stellantis Heilsbringer Agenturmodell

Autor: Jens Rehberg

Das Geschäft mit den Stellantis-Fabrikaten soll ab 2027 nur noch über das so genannte Agenturmodell laufen. Die konkreten Konditionen sind noch nicht bekannt, aber die präsentierte Variante des Konzeptes scheint für den Handel nicht uninteressant zu sein.

2027 soll sich das Thema Lagerwagenbestand für die deutschen Opel-Händler erledigt haben.
2027 soll sich das Thema Lagerwagenbestand für die deutschen Opel-Händler erledigt haben.
(Bild: Rehberg / VCG)

Bereits 2023 will der Autokonzern in den Pilotmärkten Belgien, Holland und Österreich seine Produkte ausschließlich über ein Agenturmodell vermarkten. Erste Details vermittelte die deutsche Stellantis-Zentrale in Rüsselsheim seinen Vertriebspartnern am Dienstag im Rahmen einer Videokonferenz. Demnach soll das Modell 2027 auch in Deutschland ausgerollt werden. Die Alfa- und DS-Händler sollen aber bereits 2023 – nach der Erneuerung der GVO sowie der gekündigten Stellantis-Händlerverträge – in ganz Europa zu „Kommissionsagenten“ werden.

Im Stellantis-„Kommissionsagenturmodell“ legt der Hersteller die Preise fest. Die Ware fakturiert er weiter an die Händler beziehungsweise Agenten; diese fakturieren im Auftrag weiter an die Kunden. Die Stellantis-Fabrikate sollen aber auch verstärkt direkt verkaufen.

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