Honda HR-V: Ein SUV für alle Lebenslagen

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Angeboten wird der HR-V in den drei Ausstattungslinien Comfort, Elegance und Executive. Kai Cvetko geht davon aus, dass sich rund die Hälfte der Käufer für die mittlere Ausstattungslinie entscheiden wird. Bereits in der Basisversion serienmäßig mit an Bord des HR-V ist ein City-Notbremsassistent, der Unfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten verhindern oder zumindest deren Folgen abmildern soll. Das System arbeitet mithilfe einer Laser-Radar-Technologie bis zu einer Geschwindigkeit von 32 km/h.

Ab der Ausstattungslinie Elegance sind auch ein Kollisionswarnsystem, eine Verkehrszeichenerkennung, eine intelligente Geschwindigkeitsregelung, ein Spurhalteassistent und ein Fernlichtassistent serienmäßig mit an Bord. Ebenfalls Standard ab der mittleren Ausstattungslinie ist das Honda-Entertainmentsystem Connect.

Ein Benziner und ein Diesel

Schlank gehalten hat Honda das Antriebsspektrum des HR-V. Die Käufer haben lediglich die Wahl zwischen einem ganz neu entwickelten 1,5-Liter-Benziner, der 130 PS leistet, und dem bereits bewährten 120 PS starken 1,6-Liter-Dieselmotor.

Die angegebenen vier Liter auf 100 Kilometern schaffte der spritzige Selbstzünder, der mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist, während der Testfahrt zwar nicht – mit fünf Litern konnte sich der Verbrauch aber durchaus sehen lassen. Der 1,5-Liter-Benziner, zu dem nach Einschätzung von Honda Deutschland zwischen 60 und 70 Prozent der Käufer greifen werden, verbrauchte indessen in Kombination mit dem optional erhältlichen CVT-Getriebe 6,3 Liter Kraftstoff. Auch wenn Honda das Fahrgefühl des stufenlosen CVT-Getriebes dank einer exklusiv in Europa verfügbaren Steuersoftware an das eines Siebengang-Getriebes angepasst hat, macht das Schaltgetriebe doch deutlich mehr Spaß.

Fazit: Der HR-V ist ein rundum gelungenes Crossover-SUV, das sich dank seiner kompakten Abmessungen und seiner außergewöhnlichen Innenraumvariabilität für alle Lebenslagen eignet – von Stadtfahrten über Urlaubsreisen bis hin zu Umzügen. Anders als die polarisierende Formensprache von manch anderem Honda-Modell ist das Design des HR-V sehr gefällig und dürfte den Geschmack von vielen Kunden treffen. Ein Wermutstropfen ist, dass es den HR-V vorerst nicht mit Allradantrieb geben wird.

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