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Instandsetzung: Kunststoffteile schweißen

| Redakteur: Steffen Dominsky

Nachdem sich Generationen von Spezialklebern ihre chemischen Zähne ausgebissen haben, soll das Klammerschweißen endlich dafür sorgen, dass man gebrochene Kunststoffteile dauerhaft wieder miteinander verbinden kann.

Karosseriebaumeister Peter Grimm demons-triert an einem Muster das „Klammerschweißen“ eines Kunstoffbauteils mit dem Plastoclip von Kamatec.
Karosseriebaumeister Peter Grimm demons-triert an einem Muster das „Klammerschweißen“ eines Kunstoffbauteils mit dem Plastoclip von Kamatec.
(Foto: Dominsky)

Wie lautet einer der beliebten Lehrlingsausbilder-Sprüche: „Ich bin der Meister Lappich und was nicht hält, das papp ich.“ Damit trifft man auch in automobilen Lebenslagen ziemlich genau ins Schwarze – nicht nur beim Schweißen von Karosserieblechen.

Wann und wo immer gerade im kunststofftechnischen Bereich etwas „ab“ ist, greift man zum Pappmittel, sprich Kleber. Leider ist es mit der Haltbarkeit desselben – auch in 2K-Ausführung – nicht immer zum Besten bestellt, was unterschiedliche Gründe hat. Einer davon: Der ausgehärtete Klebstoff hat selten die gleiche Flexibilität wie das zu reparierende Produkt, ergo bricht bei Belastung an den Kontaktstellen ab.