Internet Sales Award 2013: Krumrey vernetzt nachhaltig

Autor: Stephan Richter

Beim Peugeot- und Nissan-Händler Krumrey aus Hildesheim sind die Onlineprozesse längst optimiert. Mit der richtigen Strategie hat man sich einen hohen Marktanteil in der Region und Platz 6 gesichert.

Firmen zum Thema

Das Hildesheimer Autohaus Krumrey fühlt sich online zu Hause.
Das Hildesheimer Autohaus Krumrey fühlt sich online zu Hause.
(Foto: Richter)

Zum Autohaus Krumrey führen viele Wege. Insgesamt 45 Domains hat der Peugeot- und Nissan-Händler besetzt, und alle steuern schlussendlich auf die Internetpräsenz www.autohaus-krumrey.de zu. Vornehmlich kombiniert das Unternehmen bei den Webadressen die Orte seiner Filialen mit denen seiner Fabrikate oder mit besonderen Angeboten und Verkaufsaktionen.

Einmal war Krumrey sogar schneller als der Hersteller unterwegs – dieser klopfte dann irgendwann bei den Hildesheimern an und bat um eine der Domains. „Wir haben unser Onlinebusiness schon vor Jahren strukturiert. Unsere Aktivitäten sind kein Strohfeuer, sondern werden von allen Mitarbeitern sehr ernst genommen“, sagt Geschäftsführer Andreas Wölk.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 11 Bildern

2012 kam Peter Buchholz zu Krumrey, und mit ihm eine neue Position im Unternehmen: IT-Administration und Web -Business-Manager. Ausschlaggebend für diesen Schritt war die Übernahme des dritten Krumrey-Standorts. Seit 2012 ist das Unternehmen auch in Bückeburg aktiv und wollte seine drei Filialen miteinander vernetzen.

Für jeden Schritt die passende Software

Seither optimiert Buchholz alle damit zusammenhängenden Prozesse und Technologien. Er überwacht und kontrolliert die zeitnahe Neueinstellung von Fahrzeugen, die professionelle Erstellung von Fahrzeugfotos und die optimale Eingabe von Fahrzeugdaten – hierfür nutzt das Unternehmen die Fahrzeugverwaltungssoftware der Firma Modix. Zusätzlich nutzt er die Software Carobserver, um die richtigen Preise zu finden, den Markt zu beobachten und den Bestand zu optimieren.

Richtlinien für die Mitarbeiter

Alle Vorgänge hat das Autohaus für seine Mitarbeiter genau festgelegt: Social-Media-Richtlinien, die korrekte Form der E-Mail-Signatur, nach welchen Vorgaben die Fahrzeuge anzulegen sind oder wie auf Kundenanfragen zu reagieren ist.

Die IT zu großen Teilen erneuert

Um die Verkäufer zu unterstützen, laufen die E-Mails seit einem Jahr über Exchange-Server, mit denen sie die Nachrichten nun auf jedem Gerät empfangen und synchronisieren können. Dadurch entfallen zeitaufwendige Abgleiche zwischen Smartphone, Tablet- oder stationärem PC. „Wir wollten uns zukunftssicher aufstellen und haben dabei alle Server erneuert“, erklärt Buchholz. Ebenso führte Buchholz das „Open Ticket Request System“ ein. Dank der webbasierten Software können die Mitarbeiter alle Kundenanfragen erfassen, weiterleiten und verfolgen – ganz gleich, ob diese per E-Mail, Telefon oder persönlich im Autohaus ankommen. „Nimmt ein Mitarbeiter ein Ticket auf, sperrt er es für andere. Damit unterbinden wir doppelte Arbeiten und haben zudem Kontrolle über unsere Datenbanken“, erklärt Buchholz.

(ID:42387255)

Über den Autor

 Stephan Richter

Stephan Richter

Freier Autor