Schadendiagnose Karosseriescanner im Praxistest

Autor Peter Diehl

Mit gleich drei Scannern werden im Autohaus Senger im hessischen Oberursel die Zustände von Kundenfahrzeugen bewertet. Wie dieser Vorgang abläuft, welche Vorteile sich ergeben und wie präzise die Scanner arbeiten, konnte »Gebrauchtwagen Praxis« bei einem Ortstermin recherchieren.

Die Fahrt durch den Scanner erfolgt im Autohaus Senger in Schrittgeschwindigkeit.
Die Fahrt durch den Scanner erfolgt im Autohaus Senger in Schrittgeschwindigkeit.
(Bild: Diehl/»Gebrauchtwagen Praxis«)

Zugegeben, es ist gemein: dreimal hintereinander den Scanner mit demselben Auto durchfahren und die Ergebnisse vergleichen. Doch will man den Status quo der Scannerentwicklung einschätzen, erscheint die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse als das beste Indiz. Dazu gleich mehr.

Zunächst der Gesamtvorgang des Scannens aus Sicht eines terminierten Kunden mit Mercedes-Benz oder Smart – den Marken, die am Senger-Standort Oberursel gehandelt werden. Bereits in der Einfahrt erfasst eine Kamera das Kennzeichen seines Fahrzeugs, worauf der zuständige Serviceberater über die Ankunft des Kunden informiert wird. Entweder selbstständig oder nach dem Hinweis durch den Serviceberater fährt der Kunde auf ein Tor mit Ampelregelung zu.